Frankens großes Radsporttalent
Der Zirndorfer Michael Schübel feiert Erfolge - 22.01.2012
ZIRNDORF - Beim RC Herpersdorf ist man sich sicher, ein außergewöhnliches Talent in den eigenen Reihen zu haben: Der Zirndorfer Michael Schübel ist erst 14, könnte im Radsport aber eine große Zukunft vor sich haben.
„Der Junge wird im Radsport seinen Weg gehen“, sagt Werner Löw.
Der Altmeister des RC Herpersdorf, der einst sieben DM- Titel
errang, ist längst überzeugt von Talent, Ehrgeiz und Vielseitigkeit
des Zirndorfers Michael Schübel.
Bei so viel Lob kann der 14-Jährige nur etwas schüchtern lächeln.
Trotz der Erfolge, die der Schüler des Steiner Gymnasiums in den
vergangenen Jahren feierte, bleibt er bescheiden: „Ich freue mich,
dass ich als Radsport-Neuling schon so erfolgreich war, aber mir
ist auch klar, dass es mit jedem Jahr schwerer wird, ganz vorne in
der deutschen Spitzenklasse mit dabei zu sein.“
Seit drei Jahren hat sich Michael Schübel ganz dem Radsport
verschrieben. Schule, Training, Hausaufgaben — das sind seitdem für
ihn die Schwerpunkte im Tagesablauf. Für weitere Hobbys bleibt
keine Zeit. „Manchmal tut mir Michael schon leid. Besonders dann,
wenn er bei Kälte, Regen und Wind stundenlang mit dem Rad unterwegs
ist“, gesteht seine Mutter. Marlene Schübel weiß aber, dass es
zwecklos wäre, ihn von seinem Training abzuhalten. „Je härter und
schwerer mein Trainingsprogramm ausfällt, umso leichter fallen mir
danach die Rennen bei gleichen Konditionen“, sagt Michael Schübel.
Seine eindrucksvollen Leistungen brachten ihm 2011 einen Platz im
BDR-Nachwuchskader ein.
Neben seinem großen Trainingsfleiß ist es vor allem die
Vielseitigkeit, die selbst Fachleute staunen lässt. In allen
Disziplinen auf Bahn und Straße zählte er im Vorjahr in der U15 zur
deutschen Spitzenklasse. Zum ersten deutschen Titel fehlte nur das
berühmte Quäntchen Glück. Bei der Vierer-DM im Straßenrennen gewann
er in Genthin mit der Bayern-Auswahl die Bronzemedaille. Die
Straßen-DM auf einem sehr schweren Kurs in Meiningen beendete er
auf Rang vier und bei der Cross-DM in Lorsch wurde er
Fünfter.
Nicht ganz so wohl wie im Gelände und auf der Straße fühlt sich
Michael Schübel bei den Bahnrennen. Trotzdem zeigte er bei seinen
Starts am Reichelsdorfer Keller ebenfalls sehr gute Ansätze. Nur
durch Defektpech verpasste er knapp den bayerischen Meistertitel im
Kriteriumswettbewerb, bei dem er in allen vier Disziplinen die
Konkurrenz beherrschte.
Auf die neue Saison bereitet sich Michael Schübel in den kommenden
Wochen besonders intensiv und gewissenhaft vor. Er weiß, dass er im
ersten U17-Jahr auf stärkere und routiniertere Gegner trifft. „Das
wird für mich mein bisher schwerstes Jahr, denn die Rennen sind
länger und schwerer und die Konkurrenz wird größer.“
Einen ersten Vorgeschmack darauf bekam Schübel bereits vor kurzem
bei der Deutschen Crossmeisterschaft, wo er einen guten achten
Platz belegte. Nach diesem ersten Start in der U17 stellte er
zufrieden fest: „Gelohnt hat sich die Reise nach Brandenburg auf
jeden Fall, denn eine DM ist immer ein ganz besonderes Rennen, bei
dem man viele Erfahrungen sammeln kann.“
Den Cross-Sport sieht Michael Schübel als optimale Ergänzung seines
Wintertrainings. „Es macht einfach Spaß, nicht nur zu fahren,
sondern auch beim Laufen so richtig Gas zu geben“, schwärmt der
junge Radsportler, der schon als Zehnjähriger beim TSV Zirndorf
erfolgreich an Duathlon-Wettbewerben teilgenommen hat. „Dabei habe
ich gemerkt, dass mir das Radfahren am meisten liegt“, erzählt
Michael Schübel.
2008 nahm er deshalb erstmals an einem Hobby-Rennen teil — das er
auf Anhieb klar gewann. Danach war seine Begeisterung für den
Radrennsport nicht mehr zu bremsen. Noch im gleichen Jahr schloss
er sich dem RC Herpersdorf an. Sein außergewöhnliches Talent für
den Radrennsport zeigte sich dann im zweiten Rennjahr 2009, als er
bereits fünf Siege erkämpfte.
„Am meisten gefreut hat mich bis heute mein allererster Sieg beim
Straßen-Preis in Karbach“, sagt Michael Schübel, dessen Vorbilder
der Schweizer Olympiasieger Fabian Cancellara und der britische
Weltmeister Mark Cavendish sind: „Cancellara ist bei den schwersten
Straßenrennen immer einer der zähesten Kämpfer und Cavendish ist
als Sprinter wahnsinnig schnell, fast unschlagbar.“ An eine
Profi-Karriere denkt er zwar noch lange nicht, doch nacheifern will
er seinen großen Idolen bei jedem seiner Rennen. Manfred
Marr
Quelle: http://www.nordbayern.de/region/fuerth/frankens-grosses-radsporttalent-1.1798830?searched=true
Saison 2011
Eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz
Der VfR Herpersdorf blickte zurück: 13 Mal standen Fahrer auf dem Siegerpodest - 22.10. 11:00 Uhr
HERPERSDORF - „Beim Rückblick auf die noch kurze Vereinsgeschichte des VfR Herpersdorf kann man feststellen, dass unser Marin Bikes Team heuer seine bisher erfolgreichste Saison hatte“, freut sich Jan Puschmann. „13 Mal standen unsere Fahrer in dieser Saison ganz oben auf dem Treppchen. Der bayerische Meistertitel von Friedrich Meingast im Kampf gegen die Uhr, sein zwölfter Platz bei der Zeitfahr-DM, die bayerische Silbermedaille, die Florian Völk beim Straßenrennen gewann und sechs hochkarätige Siege durch unseren Top-Sprinter Christopher Schunk waren die herausragenden Erfolge dieses Rennjahres“, fügte der 1. Vorsitzende stolz hinzu.
Die neun Marin-Bikes-Fahrer fielen auf bei ihren 76 Renneinsätzen dieser Saison – und das nicht nur wegen ihrer neuen Trikots in den weiß-blauen Farben des Hauptsponsors ,sondern vor allem durch ihren Kampfgeist, ihren enormen Einsatz und ihr ausgezeichnetes Teamwork. „Die Kameradschaft und der Teamgeist waren vorbildlich“, lobt Puschmann, der häufig auch selbst in den Sattel stieg. Ebenso ungewöhnlich wie die Tatsache, dass der Team- und Vereins-Chef als Fahrer mit ins Renngeschehen eingreift, ist auch die Zusammensetzung der Herpersdorfer Mannschaft, in der neben zwei berufstätigen Sportlern sieben Studenten starteten.
„Wir versuchen, das Studium und den Radsport möglichst optimal zu verbinden“, sagt Peter Renner der in Erlangen Medizin studiert. Sein Teamkamerad Friedrich Meingast, der für das Lehramt büffelt, ergänzt: „Optimal ist es für uns natürlich, dass wir alle im Großraum Erlangen-Nürnberg studieren und hier auch sehr oft zusammen trainieren können.“ Ein Vorteil, der sich bei den Rennen sehr positiv auswirkte, wie Puschmann zufrieden feststellte: „Unsere Fahrer harmonieren perfekt wie eine kleine Profimannschaft.“
Perfektes Teamwork
Sieben der 13 Saisonsiege konnte das Herpersdorfer Team vor allem durch sein perfektes Teamwork gewinnen. Seine „Trumpfkarte“ – so Puschmann – spielt das Marin Bikes Team jedoch aus. Wenn es trotz rasantem Rennverlauf doch zu einem Sprintfinale kommt, dann ist Topsprinter Christopher Schunk in seinem Element. Der 25-jährige Informatikstudent, der auf den letzten 200 Metern grandios beschleunigen kann, stand heuer 12 Mal auf dem Treppchen: sechs Mal als Sieger, vier Mal als Zweiter und zwei Mal als Dritter.
Daniel Rattelmüller erkämpfte beim Kriterium in Heilsbronn seinen ersten Sieg in der Amateurklasse. Wolfgang Brandl feierte als Gesamtdritter bei der „Ronde du Piégmont Vosgien“ in Frankreich einen Etappensieg und gewann kurz danach das 50. Bamberger Gartenstadt-Kriterium. Seinen großen Kampfgeist bewies Peter Renner beim schweren Rundstreckenrennen in Offenbach, als er im Finale seinem letzten Begleiter keine Chance ließ. Benjamin Korndörfer kam zum Ende der Saison groß in Fahrt. Mit drei Top-Platzierungen innerhalb weniger Tage sicherte er sich eindrucksvoll den Klassenerhalt. Als spurtstarker Allrounder überzeugte Maximilan Hornung am Reichelsdorfer Keller.
Trotz der sehr erfreulichen Bilanz dieser Saison bleibt Jan Puschmann realistisch: „Wir können und wollen uns als kleine Vereinsmannschaft nicht mit Voll- und Teil-Profis messen. Unserer Fahrer sind alle lupenreine Amateure, für die das Studium beziehungsweise der Beruf absolute Priorität haben. Deshalb wird auch das Renn-Programm 2012 in etwa auf dem diesjährigen Niveau liegen. Verstärkt wird unser Team 2012 durch die beiden Nachwuchstalente Jan Wäzlein und Tim Winkler und dem Karbacher Julian Schneider. Mein größter Wunsch wäre es, wenn wir in der nächsten Saison ebenso erfolgreich wie in diesem Jahr abschneiden. Das wäre ein weiteres Dankeschön an unsere treuen Sponsoren, ohne deren Unterstützung es unseren Studenten gar nicht möglich diese kostspielige Sportart zu betreiben,“ lobt Jan Puschmann die Gönner und Mäzene des Vereins.
Quelle: http://www.nordbayern.de/region/schwabach/eine-eindrucksvolle-erfolgsbilanz-1.1599650?searched=true
Änderung des Vereinsnamens
Wie in der letzten Jahreshauptversammlung beschlossen, führt der am 16.04.2008 gegründete Verein zur Förderung des Radsports Herpersdorf e.V. mit der Eintragung in das Vereinsregister am 16.09.2011 nun den Namen RC-Herpersdorf 1919 e.V..
3. Platz Deutsche Meisterschaft 4er Mannschaftszeitfahren für LV Bayern mit Michael Schübel
Am 28.08.2011 wurde in Genthin vom BDR die Deutsche
Meisterschaft im 4er Mannschaftszeitfahren ausgetragen. Für die U
15 heißt dies 20 km als Mannschaft in minimalster Zeit
zurückzulegen und mit mindestens 3 Fahrern wieder im Ziel
anzukommen.
Vom Bay. Radsportverband wurden dazu nominniert: Michael Schübel
VfR Herpersdorf, Patrick Haller Ingolstadt, Pascal Hartmann
Strullendorf und Ersatzfahrer Florian Gindhart aus Oberammergau.
Der erste Teil der Fahrt wurde mit nahezu 50 km/h und sehr gut
durchgeführten Führungswechseln absolviert. Nach der 10 km Wende
musste Gindhart wegen mangelnder Kräfte aufhören. Zu dritt konnte
dann trotz kürzerer Wechsel das Tempo weiter auf sehr hohem Niveau
gehalten werden. Im Ziel sagte die Uhr 28:29,57 Minuten. Damit
erreichten die Jungs aus Bayern den 3. Platz bei der Deutschen
Meisterschaft im 4er Mannschaftszeitfahren. Dies ist bisher der
größte Erfolg für Michael und die Jungs aus Bayern. Die
Siegerehrung mit schwarzrotgoldener Schleife, Medaille, Blumen und
Nationalhymne war für alle ein beeindruckendes Erlebnis.

Radsportlegende starb mit 91 Jahren
KATZWANG/HERPERSDORF - Frankens Radsportfans trauern um ihr großes Idol Karl Kittsteiner. Der Herpersdorfer Altmeister, der am Freitagnachmittag im Alter von 91 Jahren in seinem Haus in Katzwang verstarb, saß von 1935 bis 1959 als Jugendlicher, als Amateur und ab 1946 als Profi 25 Jahre erfolgreich im Sattel! Neunmal stand Karl Kittsteiner bei Deutschen Meisterschaften auf dem Treppchen! 1940 wurde er Straßenmeister der Amateure, 1946 Straßenmeister der Profis, 1954 Deutscher Meister der Profi-Steher und fünfmal war er auf Bahn und Straße Deutscher Vizemeister und 1955 DM-Dritter der Steher. Mit über 200 Siegen auf Bahn und Straße war Karl Kittsteiner bis heute einer der erfolgreichsten deutschen Radsportler.
Quelle: http://www.nordbayern.de/region/schwabach/radsportlegende-starb-mit-91-jahren-1.1433395

Gesamtsieg gefestigt
HERPERSDORF/VIECHTACH - Mit ihren Siegen beim „15. Viechtacher Volksfest-Kriterium“, dem letzten von vier Wertungsrennen, erkämpften sich die Herpersdorfer Tim Wälzlein bei den U19-Junioren und Michael Schübel in der Klasse U15 die bayerischen Meistertitel.
Quelle: http://www.nordbayern.de/region/schwabach/gesamtsieg-gefestigt-1.1428711
Herpersdorfer weiter erfolgreich

Jan Wälzlein gewinnt in Viechtach.

Jan Puschmann wird dritter bei den Amateuren in Viechtach.

Jan Wälzlein gewinnt das Kriterium in Strullendorf.
Gastgeber gewann zehn Medaillen
VfR Herpersdorf war bei der bayerischen Bahnmeisterschaft sehr gut unterwegs - 27.06.
REICHELSDORFER KELLER - Viel Zeit und Geduld mussten Teilnehmer und Zuschauer am Freitag und Samstag bei den bayerischen Bahn-Radmeisterschaften am Reichelsdorfer Keller aufbringen, nachdem das umfangreiche Programm mehrfach von Regenschauern hatte unterbrochen werden müssen. Fünf der rund 30 Wettbewerbe konnten am Samstagabend nicht mehr stattfinden; sie werden im Rahmen der Steher-EM am 16. und 17. September nachgeholt.
Herausragende Starter waren unter den rund 100 Teilnehmern die deutsche U17-Straßenmeisterin Anna Knauer (RC Germania Weißenburg), die fünf Goldmedaillen gewann, und der Ingolstädter Allrounder Robert Krause, der in der Klasse U17 vier Titel holte. Die Lokalmatadore des veranstaltenden VfR Herpersdorf erkämpften insgesamt zehn Medaillen, vier davon durch Maximilian Hornung, der Gold im Omnium, Silber im Punktefahren und Bronze im Sprint der Männer erkämpfte.
Drei neue Titelträger gab es bei den Männern in den klassischen olympischen Disziplinen: Florian Fromm (RSV 1895 Passau) gewann souverän die Einerverfolgung über 4000 Meter, Michael Schmidt (Rudy Project Racing Team Irschenberg) fuhr absolute Tagesbestzeit über 1000 Meter und Jan Hermann (RSV 1895 Passau) verwies im Sprint den Herpersdorfer Christopher Schunk auf den Ehrenplatz.
Mit einer weiteren Silbermedaille, die er im Omnium gewann, hat Christopher Schunk sein Können als spurtstarker Allrounder unterstrichen. Auch der 17-jährige Herpersdorfer Jan Wälzlein, der in der Klasse U19 auf Bahn und Straße in Bayern zu den vielseitigsten Fahrern zählt, wurde mit drei Medaillen belohnt: Über 3000 Meter, im Sprint und im Omnium holte er jeweils Bronze.
Ein Punkt fehlte
Das nötige Quäntchen Glück fehlte Herpersdorfs Nachwuchshoffnung
Michael Schübel, der sich bestens vorbereitet, gute Chancen auf den
Titel im Omnium der U15 ausrechnen durfte. Obwohl er über 200 Meter
Bestzeit fuhr, das Ausscheidungsfahren gewann, Zweiter im
Punktefahren und im Scratch-Rennen war, fehlte ihm am Ende ein
Punkt zum Titel, den er beim 500m-Zeitfahren unglücklich verloren
hatte: Beim Start rutsche er vom Pedal, musste abbremsen und erneut
beschleunigen. „Das kostete ihn den wohl sicheren Titel“, bedauerte
der Herpersdorfer Altmeister Werner Löw, der Michael tröstete und
zur Silbermedaille gratulierte. „Der Junge hat die Zukunft noch vor
sich. Er ist ein riesgies Talent“, schwärmte der einst 7-fache
deutsche Meister.
Eine herausragende Leistung, die leider nicht mit einer Medaille
belohnt wurde, bot an beiden Tagen auch Jan Puschmann. Der
35-jährige 1. Vorsitzende des VfR Herpersdorf, der mit seinen
Getreuen für einen reibungslosen Ablauf des Mammutprogramms sorgte,
ließ es sich nicht nehmen, beim Omnium noch selbst in den Sattel zu
steigen, wobei er seine Vereinskameraden taktisch clever
unterstützte.
„Insgesamt bin ich mit unserer Bilanz und zehn Medaillen ganz zufrieden, das liegt im Rahmen meiner Erwartungen“, betonte der 35-jährige VfR-Boss, unter dessen Regie sich das Herpersdorfer „Marinbikes-Team“ seit einem Jahr zu einer schlagkräftigen Mannschaft entwickelte.
Als ebenfalls „sehr erfreulich“ beurteilte Jan Puschmann die
Teilnehmerzahl bei der weiblichen Jugend: „ So viele Mädchen haben
bisher ja noch nie an bayerischen Meisterschaften teilgenommen. Da
ist ein beachtlicher Aufschwung festzustellen“. Darüber freute sich
auch Claudia Meyer, die Verbandstrainerin für den Frauenradsport in
Bayern: „ Der Radsport findet bei Mädchen immer mehr Interesse. Man
hat diesen Trend erkannt und er wird von den rührigen Vereinen auch
bei der Jugendarbeit berücksichtigt. Mit Anna Knauer aus Weißenburg
und der Münchnerin Gudrun Stock haben wir in Bayern zwei ganz
außergewöhnliche Talente, die bundesweit zur absoluten
Spitzenklasse zählen. Ihre vielen Erfolge sind die beste Werbung
für den Radsport bei der weiblichen Jugend.“
Quelle:
Schwabacher Tagblatt
Ziel erreicht
Michael Schübel (13) aus Zirndorf erreicht 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Strassen Radsport
Am 19.06.2011 wurde in Meiningen/ Thüringen die DM im Straßenradsport der Schüler U 15 – bis zur Jugend U 19 ausgetragen. Mit den 100 besten deutschen Radsportlern im Schülerbereich, welche sich über die Süddt. bzw. Norddt. Meisterschaften qualifizieren mussten, konnte sich Michael Schübel aus Zirndorf, der für den VfR Herpersdorf startete, messen. Der 18 km Rundkurs welcher 2 mal zurückgelegt werden musste, hatte eine Steigung von bis zu 15% auf 3 km durch Meiningen und Umgebung. Aus dem anfänglich geschlossen fahrenden Hauptfeld konnte sich in der letzten Runde eine fünfköpfige Spitzengruppe lösen und damit die Vorentscheidung für das Rennen herbeiführen. Im Schlusssprint auf dem schönen neuen Kopfsteinpflaster der Stadt Meiningen fehlten schließlich nur wenige Zentimeter zu einem Podestplatz. Mit dem vierten Platz ist jedoch sein vorgenommenes Ziel, unter die ersten fünf in Deutschland zu fahren, in Erfüllung gegangen. Bericht MS

Dominik in Suttgart erfolgreich!
Bei einem Kriterium über 8Rd.=10km in Stuttgart am Sa. 04.06.2011 errang D. souverän einen weiteren Sieg in seiner Altersklasse. Gleich nach der ersten Wertung startete Dominik einen Alleingang, welchen er Runde für Runde auf knapp 80sec. ausbaute und das Fahrerfeld nur knapp einer Überrundungauf dem 1,2 km langen Rundkurs entging. Mit einer gefahrenen Durchnittgeschwindigkeit von 36,89km/h freut sich nun D. auf das Zeitfahren in Leerstetten. Bericht SU

Zwei Siege in Passau – Nachwuchs in Thüringen erfolgreich
Perfektes Rennwochenende für den VfR Herpersdorf
Am Sonntag, 22.Mai, gelang es Christopher Schunk vom
Team Marin Bikes seinen Vorjahressieg in Passau beim
Radrennen um den Preis der Brauerei Hacklberg zu
wiederholen. Bei strahlendem Sonnenschein waren für die
fränkischen Studenten 84 km auf einem anspruchsvollen Rundkurs zu
bewältigen. Bis auf wenige Ausnahmen war auch diesmal wieder
die gesamte bayerische Radelite versammelt.
Die sechs Fahrer des Team Marin-Bikes zeigten sich von Beginn
an äußerst wachsam, um alle Ausreißversuche im Keim zu ersticken,
da sie den Vorjahressieg von Sprint-Kapitän Christopher Schunk um
jeden Preis wiederholen wollten.
Auf dem hügeligen Kurs formierte sich ca. 10 km vor dem Ziel ein
etwa 20 Mann starkes Spitzenfeld, in dem die Herpersdorfer Equipe
mit Fabian Holzmeier, Daniel Rattelmüller, Peter Renner,
Christopher Schunk und Florian Völk stark vertreten war.
Auf den letzten fünf Kilometern setzten sich die fränkischen
Radamateure an die Spitze des Pelotons und bereiteten den
Zielsprint für Christopher Schunk mustergültig vor. Der Sprinter
vollendete die perfekte Teamarbeit mit seinem ersten Saisonsieg vor
Willi Herbst (Herbalife-Mailis) und KT-Profi Tobias Erler (Tabriz
Petrochemical), der in der laufenden Saison schon einige Profisiege
einfahren konnte.
Damit konnte Christopher Schunk die hochgesetzten Erwartungen voll
erfüllen. „Mein Dank gilt vor allem der Mannschaft, die mir den
Sprint hervorragend vorbereitet hat“, so der überglückliche Sieger
nach dem Rennen.

Kurz zuvor hatte bereits Ivo Leidner das Rennen der Elite C-Klasse gewonnen.
Nachdem er bereits nach wenigen Kilometern alleine die Flucht wagte und sich kurz darauf in einer vielversprechenden Spitzengruppe wiederfand, die allerdings nach einigen Runden wieder vom Feld gestellt wurde, zeigten sich Philipp Fleischmann bei den Prämiensprints, Michael Höfling als Ausreißer und Jan Puschmann als unermüdlicher Tempobolzer im Rennen.

Dank der starken Unterstützung seiner Teamkollegen gelang Ivo gegen Rennende der Sprung in eine etwa 12 Mann starke Spitzengruppe, aus der er sich ca. 5 km vor Schluss mit einem der heimischen Passauer Fahrer absetzen konnte.
Auf der ansteigenden Zielgeraden ließ er seinen Fluchtkollegen hinter sich und rettete einen kleinen Vorsprung vor dem heranjagenden Feld ins Ziel. Damit konnte nach Ricardo Wickerts Sieg in Cadolzburg bereits der zweite Aufstieg in die B-Klasse in dieser Saison gefeiert werden.

Den erfolgreichen Renntag rundete Dominik Uhlig mit seinem Sieg in der U13 Schülerklasse im thüringischen Elxleben ab. Nach 2 Runden bzw. 21 km ließ er seinen Konkurrenten keine Chance. (Bericht: il, Fotos: Carolyn Friesl hapana.net)
Radsport in Dänemark
Am Sonntag, den 15.05.2011, durfte Dominik Uhlig an einem
Radrennen in Dänemark teilnehmen. Bei stürmischen Wind und
niedrigen Temperaturen fiel der Startschuß für die U13 um
14:00 Uhr. Eine 24 km lange Runde war 1x zu fahren. Nach knapp
44 Minuten fuhren Dominik und sein Gegner im Zielsprint
gemeinsam über die Ziellienie. Nun gab es große
Verwirrung. Zunächst stand er als Sieger fest. Beide
Auswertungschips zeigten bis zu 1/100sec. die gleiche Fahrtzeit an
(So spannend kann der Radsport sein). Nach langen Beratungen wurde
er dann aber nur zum 2. Sieger erklärt.

Nach dem Titel in der bayerischen Meisterschaft war es
ein weiterer toller Erfolg und ein Erlebnis für Dominik
und er möchte im nächsten Jahr wieder mit dabei sein, wenn es
heißt: Meldgaard-løbet 2012 (Bericht
su)
Team Marinbikes des VFR Herpersdorf feiert ersten Saisonsieg und Podiumsplatzierung bei der Ronde du Piémont Vosgien
Am Osterwochenende hatten die Fahrer des Team Marinbikes,
Florian Völk, Fabian Holzmeier, Wolfgang Brandl, Benjamin
Korndörfer, Fritz Meingast und Maxi Hornung mit der 3-Etappenfahrt
„Ronde du Piémont Vosgien“ sowie dem schweren Straßenklassiker in
Schönaich ein anspruchsvolles Rennprogramm zu bewältigen.
Am Samstag stand mit der ersten Etappe der Ronde du Piémont Vosgien
ein schweres Straßenrennen über 140km mit einer Bergankunft in den
Vogesen auf dem Programm. Hier konnte sich Florian Völk in der
Anfangsphase des Rennens mit 3 weiteren Mitstreitern vom Feld lösen
und zwischenzeitlich einen Vorsprung von drei Minuten auf das
Verfolgerfeld heraus fahren. Als die Spitzengruppe im Finale wieder
gestellt wurde, konnte Wolfgang Brandl noch den 10. Platz für die
Studenten einfahren.
Auf der zweiten Etappe, einem Bergzeitfahren über 7,6 km, wurde
Florian elfter während sich die restlichen Franken im vorderen
Mittelfeld platzierten.
Nach dem Zeitfahren und einer kurzen Stärkung wurde am Nachmittag
die Schlussetappe über 130 km gestartet. Hier zeigte Wolfgang
Brandl einmal mehr, dass er eine perfekte Rennübersicht hat.
Der Bayer konnte sich im Finale der Etappe nach einer gewonnen
Sprintwertung mit drei weiteren Mitstreitern vom Hauptfeld lösen.
Während hinten seine Teamkollegen das Hauptfeld kontrollierten und
keine weiteren Vorstöße mehr zuließen, baute die Spitze schnell
ihren Vorsprung auf 1:30min aus. Wolfgang bewies im Endspurt
wieder einmal seine Endschnelligkeit und sicherte sich überlegen
den Tagessieg und zugleich den 3. Platz in der Gesamtwertung und
den 2. Platz der Sprintwertung der international besetzten
Etappenfahrt .

Nach einer langen Autofahrt galt es am nächsten Morgen den
Straßenklassiker in Schönaich über 135km zu bezwingen. Hierbei
wurde das „Frankreich Team“ noch von Peter Renner und Daniel
Rattelmüller unterstützt, welche beide nach einem zweiwöchigen
Trainingslager ihre Beine testen wollten. Vor allem durch Peter
waren die blauen Trikots der jungen Franken in der Anfangsphase in
mehreren Spitzengruppen gut vertreten. In der Schlussphase konnte
sich Florian Völk den 20. Platz erkämpfen
Christopher Schunk startete am Ostersamstag parallel beim
Rundstreckenrennen auf dem Sachsenring welches er auf Platz 15
beendete. (Bericht FV)
Ricardo Wickert siegt in Cadolzburg (Männer C)
VFR Herpersdorf im Norden unterwegs
Am vergangenen Wochenende startete unser jüngster U13 Fahrer Dominik Uhlig hoch im Norden. Bei herrlichen Sonnenschein, aber niedrigen Temperaturen ging es gleich am Samstag, den 26.03.2011 in Ascheffel richtig zur Sache. In einem hochkarätigen Feld, 44 gemeldete Starter, davon gut die Hälfte aus dem Ausland, verpaßte Dominik leider seinem Zielsprint, am Ende wurde er 9. Nur 4 deutsche Fahrer lagen unter den Top Ten.
Am nächsten Tag in Nortorf machte er alles besser. Auf der etwa
500m langen Zielgeraden nach rund 26km zeigte er seine super
Sprintqualitäten. Aus der zehnköpfigen Verfolgergruppe, die sich
zwischenzeitlich gebildet hatte, gewann er den Sprint recht
eindrucksvoll in Profimanier und war somit bester Deutscher an
diesem Tag. Ein Reporter hatte bereits kurz davor berichtet, das
mit Domimik Uhlig aus Bayern zu rechnen ist.

Am Ende gab es einen glücklich, strahlenden Dominik, viele
Gratulanten und einen stolzen Vater. Unsere Vorbereitungen, unser
hartes Training hat sich also gelohnt. Hoffen wir, dass Domimik
weiter mit solchen Elan und Fleiß, seine gesteckten Ziele 2011
erreichen wird.
Bericht: S. Uhlig
DM CROSS in Lorsch / Hessen
Am 09.01.2011 fand die Deutsche Crossmeisterschaft in Lorsch / Hessen statt. Startberechtigt neben Elite-Frauen wie Hanka Kupfernagel und Sabine Spitz auch die U 15 Jahrgang 97/98.
Dieser Herausforderung stellte sich auch Michael Schübel vom VfR Herpersdorf und weitere 27 Jungs. Er hat in diesem Winter 4 von 13 Rennen der SKS-Deutschland-Cup Serie bestritten und dabei die Plätze 2, 3, 4 und 5 belegt. Bei der Bay. Crossmeisterschaft in Rosenheim wurde er 3-ter, sein Heimrennen „Rund um die Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller“ hat er gewonnen. Mit diesen Voraussetzungen müsste ein Platz unter den besten 10 in Deutschland möglich sein.

Dem anspruchsvollen Kurs, bei der toll organisierten
Meisterschaft, setzte das Tauwetter mit einsetzendem Rennen richtig
zu. Teils knöcheltiefe Schlammpassagen wechselten sich mit Straße,
Wiese und Treppen ab. Der Schlamm blockierte zeitweise Michaels
Rad, so dass er dieses nur noch tragen oder schieben konnte.
Er kämpfe sich sehr tapfer durch den Kurs und erreichte einen
hervorragenden 5-ten Platz. Am Ende war er stolz, unter diesen
Bedingungen, einige Top-Cross Fahrer der SKS-Deutschland –CUP Serie
hinter sich gelassen zu haben. Der kommenden Straßensaison blickt
er hoffungsvoll entgegen.
Bericht: es
Saison 2010
VfR Herpersdorf in allen Klassen im Aufschwung
Radsportler blicken auf erfolgreiches Jahr zurück - 26.12.2010
„Für den VfR Herpersdorf war 2010 ein erfolgreiches Rennjahr“, sagt Jan Puschmann zufrieden. Der 35-jährige Radsportidealist, der im Frühjahr das Amt des ersten Vorsitzenden übernahm, freut sich vor allem darüber, dass der Verein bei den Rennen dieser Saison erneut in sämtlichen Altersklassen von Schüler bis zur Männer-Eliteklasse gut vertreten war.
„Rund 30 Aktive sorgten bei ihren bundesweiten Einsätzen für vierzehn Saison-Siege. Die Tendenz zeigte auch in diesem Jahr nach oben“, stellt auch Christoph Schwerdt (26) fest – seit dieser Saison neuer Sportleiter des Vereins.
2011 sorgte der VfR-Nachwuchs immer wieder für erfreuliche Schlagzeilen. Die kontinuierliche Jugendarbeit des VfR wurde belohnt: Siebenmal standen die Schützlinge von Jugendtrainer Norbert Preuss als Sieger auf dem Treppchen. Bei sämtlichen bayerischen Rennen der Schüler und Jugendfahrer waren die blauen Herpersdorfer Trikots nicht zu übersehen.
In der Schülerklasse U13 konnte Dominik Uhlig zwei Rennen gewinnen, einmal Vize-Meister und einmal Dritter bei den bayerischen Titelkämpfen werden. Michael Schübel, der heuer in die U15-Klasse aufrückte, zählte auf Anhieb auch als Jugendfahrer zu Bayerns Erfolgreichsten. Seine beachtliche Bilanz:
Neben zwei Saison-Siegen erkämpfte er insgesamt 18 Platzierungen unter den ersten Zehn. Seine enorme Vielseitigkeit bewies Schübel sehr eindrucksvoll auch bei den Cross-Rennen. „Michael ist derzeit unser hoffnungsvollstes Talent, mit großem Trainingsfleiß und enormen Ehrgeiz ausgestattet“, lobt Christoph Schwerdt und schmunzelnd fügt er hinzu: „Manchmal muss man seinen großen Ehrgeiz jedoch noch etwas bremsen.“
Tim Winkler und Jan Wälzlein, die heuer in die Juniorenklasse U19 aufstiegen, zeigten gegenüber den meist älteren Konkurrenten nur wenig Respekt. „Mit neun Podestplätzen und drei Siegen haben sie bereits in ihrem ersten Jahr überraschend schnell den Anschluss an die bayerische Spitzenklasse gefunden und sich mit ihren konstant guten Leistungen für 2011 einen Platz im U19-Bundesliga- Team des bayerischen Verbandes erkämpft“, lobt Christoph Schwerdt die beiden jungen Talente.
Erfolgreichster Fahrer der Herpersdorfer Amateure war in der Saison 2010 mit drei Saison-Siegen und fünfzehn Top-Platzierungen Friedrich Meingast. Der 25-jährige BWL-Student zählt inzwischen zu Bayerns stärksten Fahrern auf der Straße. Für eine riesige Überraschung sorgte er im Juni, als er auf der ungewohnten Spezialmaschine bei der Zeitfahr-DM in Sangershausen als zweitbester Amateur Platz zehn belegte.
Auch Meingasts Vereinskamerad Peter Renner bot bei dieser DM als Dreizehnter eine sensationelle Leistung. Vorbildlich war bei allen Einsätzen auch die harmonische Fahrweise der gesamten Herpersdorfer Mannschaft. Mit perfektem Teamwork und taktisch kluger Fahrweise wurden die drei Topfahrer Meingast, Renner und Christopher Schunk unterstützt, die 2010 insgesamt sechs Siege und acht weitere Podiumsplätze ersprinteten.
Sportleiter Christoph Schwerdt, der selbst noch als hoffnungsvoller Steherneuling im Sattel saß, hat guten Grund, der Saison 2011 sehr optimistisch entgegen zu blicken: „Das VfR-Team der Männer wird in der neuen Saison noch stärker und schlagkräftiger.“ Schwerdt ist erfreut, dass sich 2011 einige weitere Amateure dem Marinbikes-Team des Vereins anschließen werden.
„Unser prominentester Neuzugang ist Florian Völk, der in den letzten Jahren erfolgreich für das Kontinental-Team Heizomat fuhr. Mit Völk, der sein Studium an der Uni Erlangen-Nürnberg fortführen will, dem Ansbacher Allrounder Daniel Rattelmüller und dem Ostbayerischen Straßenmeister Wolfgang Brandl zählt das Amateur-Team des VfR Herpersdorf 2011 in Bayern zu den fünf stärksten Mannschaften“, sagt Christoph Schwerdt, der hofft, in den nächsten Monaten noch weitere Sponsoren für den VfR zu finden. Der Radsport ist eine schöne aber auch sehr teure Sportart mit vielen Reise und Materialkosten“ erklärt Christoph Schwerdt.
Herpersdorf: Mit vielen kleinen Schritten im Rennsattel bleiben
Der VFR Herpersdorf versucht trotz erheblicher Probleme, Nachwuchs an den Radsport heranzuführen - 26.12.2010
Die Zeiten, als in Deutschland Kinder und Jugendliche Jan Ullrich nacheiferten und berühmte Radfahrer werden wollten, sind vorbei. Nachwuchs für den Rennsport ist kaum noch zu finden. Trotzdem gibt es sie noch, die Nischen, in denen einige Enthusiasten Kinder- und Jugendarbeit betreiben.
Radfahren kann ein jedes Kind, heißt es im Volksmund. Da müsste es doch eigentlich ein Leichtes sein für einen Verein wie den VFR Herpersdorf, Nachwuchs zu finden. Früher, als der Club noch unter dem Namen RC Herpersdorf Bayerische und Deutsche Meister beinahe nach Belieben herausbrachte, da mag das vielleicht zugetroffen haben. Aber heute?
„Wir machen als einer der wenigen Vereine in Nürnberg ja überhaupt noch Nachwuchsarbeit, aber es ist wirklich ein schwieriges Geschäft“, sagt Jan Puschmann, der Vorstand des VFR, was für „Verein zur Förderung des Radsports“ steht. Es ist eigentlich eine paradoxe Situation: Zu Zeiten, in denen Zigtausenden Hobbyrennradfahrern kein Carbonrahmen und keine Titanschraube zu teuer ist, in denen sich Radmarathons wie der Ötztaler oder der Super Dolomiti kaum vor Anmeldungen retten können, da verbucht man es bei den Herpersdorfern schon als schönen Erfolg, zehn bis zwanzig Kinder und Jugendliche zweimal pro Woche zum Training zu versammeln.
Reflexartig könnte man jetzt sagen: Klar, ein Leistungssport, der in den vergangenen Jahren nach einem beispiellosen Popularitätsboom fast nur noch durch Dopingskandale für dicke Schlagzeilen sorgte, kann ja nicht gerade begehrt sein bei Eltern und Kindern. „Natürlich“, sagt Christoph Schwerdt, der Sportliche Leiter des VFR, „ist das Ansehen unseres Sports nicht gerade gestiegen. Aber trotzdem ist das nicht unser Hauptproblem.“ Viel schwieriger sei es zum Beispiel, „in der heutigen Zeit noch jemanden zu finden, der sich regelmäßig um seine Trainingsgruppe kümmert“. Und die Organisation eines Straßentrainings sei bei der schwierigen Verkehrssituation auch nicht leicht und schon rein rechtlich gefährlich.
Lob für die Eltern
Beim VFR, der sich nach dem Konkurs des RCH mit 80 Mitgliedern wieder ganz als Radsportverein aufgestellt hat, fand man mit Norbert Reuß trotzdem solch einen Idealisten, der die Kinder und Jugendlichen an den Rennsport heranführt. „Er macht eine prima Arbeit“, sagt Puschmann, der auch nicht vergisst, die Eltern zu loben, die ihre kleinen Cracks teilweise von Erlangen oder Zirndorf nach Schwanstetten bringen, wo die Gruppe auf recht verkehrsarmen Straßen zu ihrer Trainingsrunde startet.
Puschmann und Schwerdt sind froh, mit Michael Schübel auch wieder ein Talent in ihren Reihen zu haben, das es im harten Radrennsport weit bringen könnte. „Michael ist wirklich begabt und sehr fleißig“, sagt Schwerdt, der selbst lange Jahre das Leben eines Rennsportlers genossen hat. Das bedeutet für einen guten Amateur mindestens 20000 Kilometer im Jahr, Training, auch wenn es regnet, und an den Wochenenden lange Fahrten zu den Rennen. „Selbst Michael muss mit seinen 13 Jahren schon ein Jahrespensum von 7000 bis 12000 Kilometern leisten, um bayerische Spitze zu sein“, sagt Schwerdt und spricht damit wohl einen weiteren Grund an, warum es viele Sportarten gibt, die bei Kindern und Jugendlichen weit höher im Kurs stehen. „Viel Freizeit bleibt da neben der Schule nicht“, meint Puschmann.
Aber beim VFR will man nicht aufgeben. Dank der gut besuchten Radtouristik-Fahrt und des Frühjahrsmarathons hat man sichere Einnahmen. Wenn es noch gelänge, wenigstens nur einen Teil der vielen Hobbyradler für einen Verein zu begeistern, wäre viel gewonnen. „Da müssen wir uns etwas einfallen lassen“, sagt Schwerdt, der auch eine Kooperation mit anderen Vereinen ins Auge gefasst hat. Gut angekommen sind auch das neue Crossrennen des VFR und Schnuppertermine auf der Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller. „Es sind viele kleine Schritte“, meint Schwerdt — so, wie der „erste Schritt“, für den der RCH früher in Nürnberg berühmt war.
„Kitt“ und Herpersdorf, das hält seit 75 Jahren
HERPERSDORF/KATZWANG - Eine bei Sportvereinen sehr seltene Ehrung fand am Wochenende beim VfR-Herpersdorf (früher RC Herpersdorf) statt: Vorsitzender Jan Puschmann gratulierte Karl Kittsteiner zur 75-jährigen Mitgliedschaft in Frankens berühmtestem Radsportverein...
Link aus dem Internet-Angebot von Nordbayern.de:
http://www.nordbayern.de/region/schwabach/kitt-und-herpersdorf-das-halt-seit-75-jahren-1.381128
Ein Tscheche gab den Ton an
REICHELSDORFER KELLER - Mit einem überlegenen Sieg des tschechischen Mountainbike- und Cross-Spezialisten Milan Spesny (SRH-Superior-Team) endete am Samstagnachmittag die zweite Auflage des „Marinbikes-Cups“ am Reichelsdorfer Keller. Weiterlesen unter http://www.nordbayern.de/region/schwabach/ein-tscheche-gab-den-ton-an-1.348547?searched=true

Hier der Bericht aus der NZ Online: http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nuernberg-region/uberholmanover-und-rutschpartien-im-matsch-1.358486?searched=true
3. Platz Bay. Crossmeisterschaft am 14.11.2010 in Rosenheim
Beim ersten Crossrennen in dieser Saison in Rosenheim, bei dem
zugleich die Bay. Crossmeisterschaften ausgetragen wurden, konnte
Michael Schübel in der Klasse der U15 gleich einen Podestplatz
verbuchen.
Nach einem furiosen Start an 2 Stelle liegend konnte Michael
den Abstand zum Feld vergrößern und kämpfte sich gut durch den
Parcour. Nach einem Sturz wurde dieser Vorsprung leider ein
Rückstand und er musste sich aus dem Feld wieder an die Spitze
herankämpfen.
Die Aufholjagd hat er jedoch toll gemeistert und am Schluss
fehlten nur wenige Meter zu Platz 2.

Stefan Knauer vs. Vaihinger Radcross - 14.11.2010 - Jedermänner -
Ein Bericht der Pressesprecherin und Fotografin Astrid J
Zum Auftakt in die diesjährige Cross-Saison stand für Stefan das
Vaihinger Radcross auf der Liste.Die Fahrer der Hobbyklasse
erwartete strahlender Sonnenschein bei +15 Grad, nahezu
ungewöhnlich für Mitte November.Es herrschte entspannte Atmosphäre
ohne großartiges warmfahren, Beinlinge und Thermojacke fanden an
diesem herrlichen Tag keine Verwendung. Zahlreiche sportbegeisterte
Zuschauer taten ihr übriges. Noch vor dem Start stellte ich mir
selbst die Frage wem mehr Aufregung galt - Stefan oder mir!
Stefan gelang ein ordentlicher Startplatz, der Kurs war nicht sehr
einfach zu bewältigen, um es mit Stefan´s Worten wiederzugeben:
„völlig verblockt“, ich selbst konnte auch kein einzig ebenes Stück
sehen, an dem man den Bock hätte mal „laufen lassen“ können.
Respekt an dieser Stelle an alle Fahrer aus meiner Sicht! Zwei
Hürden mit 40 cm Höhe galt es zu überspringen, zahlreiche enge
Kurven zu bewältigen, eine Betontreppe mit 6 Stufen zu bestreiten
und eine erbaute Brücke zu überqueren.
Nach dem Startschuss für 59 Hobbyfahrer kam es direkt in der ersten
Kurve, nach 50 Metern, zu einem Sturz bei dem ihm ein paar Jungs
Stefan direkt vor das Rad fielen. Dies hatte Stefan zeitlich
natürlich nicht gesegnet.
Er versuchte geschickt an dem Sturz vorbeizufahren wobei er sich
mit zwei Trassierbändern auseinandersetzen musste. Mit
zielorientiertem Blick zerriss er ein Band, kämpfte sich an 15
anderen Kontrahenten vorbei und versuchte bis zur vierten Runde die
verlorene Zeit wieder reinzuholen, auch wenn die Spitze noch ein
gutes Stück entfernt war.

Am Ende konnte Stefan aber doch noch den 6. Platz der
Hobbyklasse einfahren.
In diesem Sinne – Kette immer rechts !!!
Peter Renner beendet Radsaison mit Ironman in Barcelona
Renner, der in dieser Saison für den VFR Herpersdorf im Team Marinbikes in die Pedale trat, hat seine Radsportsaison mit einem Ausflug in den Triathlon mit einem Wettkampf über die Langdistanz in Barcelona beendet.
Der Langdistanz Triathlon in Barcelona-Maresme fand unter dem
Ausrichter (Challenge), der auch den Wettkampf in Roth
veranstaltet, zum zweiten Mal statt. Ohne große Schwimm- sowie
Lauferfahrung, wohl aber mit „vielfach erprobten Radsportbeinen“
wollte sich Renner der Herausforderung von 3,8km Schwimmen, 180km
Radfahren und dem abschließenden Marathon stellen. Am frühen Morgen
wurden die etwa 1100 Sportler, darunter etwa 60 Profis, die sich
aus allen Teilen der Welt in Spanien eingefunden hatten, auf ihren
Rundkurs in das Meer gestartet. Peter Renner fand schnell seinen
eigenen Rhythmus, brauchte jedoch trotzdem gut 50 Minuten länger
als die schnellsten Schwimmer. Auf der Radstrecke tat er sich wie
erwartet leichter und fand gut in den Wettkampf sodass er hier
Platz um Platz wieder gut machte und mit einem Stundenmittel von
etwa 39km/h durchaus zufrieden sein konnte.

Zwar war nach dieser Disziplin der größte Teil nach etwa
sechseinhalb Stunden bereits geschafft jedoch bekam der Engelthaler
die Härte eines solchen Triathlons erst jetzt zu spüren. Ab
Kilometer 17 ließen ihn ständig wiederkehrende Krämpfe nicht mehr
los und machten die folgenden Streckenabschnitte zur Zerreißprobe
für Körper und Geist, es galt nur noch Durchzuhalten. Schließlich
war auch die letzte von vier Runden absolviert und Renner
überquerte nach 11:04 Stunden die Ziellinie im Küstenort Calella.
Völlig erschöpft konnte er somit eine lange Saison mit einem
kleinen Ausflug in den Triathlonsport beenden. Insgesamt bedeutete
seine Zeit den 5.Platz in der Altersklasse der 20-24Jährigen sowie
den 216. Gesamtrang, ein Ergebnis womit er für seinen ersten
Triathlon sicher zufrieden sein kann. Trotz der wohl interessanten
aber zumeist doch eher schmerzhaften Erfahrungen in Spanien wird
sich Renner im kommenden Jahr neben seinem Studium wieder ganz
ausschließlich dem Radsport zuwenden. Bericht: pr
Weiterer Sieg für das Team Marinbikes
Am vergangenen Samstag ging das Team Marinbikes mit drei Fahrern beim Sparkassen-Cup in Weimar an den Start. Das Rennen wurde als Kriterium ausgetragen und ging über 60 Runden (60 Kilometer). Unterstützt wurden die Fahrer Daniel Rattelmüller, Friedrich Meingast und Christopher Schunk zusätzlich von Fabian Holzmeier (Rottaler RSV). Auf der flachen Runde war die Taktik, für den schnellen Christopher Schunk zu Beginn des Rennens die Wertungssprints anzufahren. Während Holzmeier und Meingast das Feld zusammenhielten und auch die starke Attacke von Markus Schwarzhuber (VCR Regensburg) wieder zunichte machten, sammelte Schunk fleißig Punkte. Zur Rennhälfte hatte er bereits 26 Punkte auf seinem Konto und sah schon wie der sichere Sieger aus. Dann attackierte Seriensieger Martin Boubal vom VCR Regensburg aus dem Feld. Das Team Marinbikes hatte schon mit seiner Attacke gerechnet und so war es Friedrich Meingast, der dem Tschechen am Hinterrad klebte. Nur ein weiterer Fahrer vom ausrichtenden Verein konnte den beiden folgen. Meingast hatte nun den Vorteil, sich an keiner Führungsarbeit beteiligen zu müssen, da sein Teamkollege Christopher Schunk momentan die Führung innehatte. Bei den Wertungssprints ließ Meingast seinen beiden Kontrahenten keine Chance und konnte somit ebenfalls kräftig punkten. Als Boubal dann nochmals attackierte konnte nur Meingast folgen. Fünf Runden vor dem Ende konnte das Ausreißerduo schließlich das Feld überrunden. Der Sieg ging damit an Friedrich Meingast vom Team Marinbikes. Auf den weiteren Plätzen folgten Martin Boubal und Christopher Schunk. So konnte das Team Marinbikes, welches sich diese Saison von Rennen zu Rennen besser aufeinander eingestellt hat, erstmals zwei Fahrer auf das Podium bringen.

Mit dem 34. Aichacher Kriterium über 60 Runden (60 Kilometer) stand am Sonntag ein weiteres Rennen auf dem Plan. Diesmal ging das fränkische Team mit den Fahrern Benjamin Korndörfer, Peter Renner, Daniel Rattelmüller, Friedrich Meingast und Christopher Schunk an den Start. Auf dem schnellen Kurs wurde das Rennen sofort scharf angegangen. Nach der zweiten von zwölf Wertungen konnten sich fünf Fahrer aus dem Feld lösen. Mit von der Partie war auch Friedrich Meingast, der Sieger vom Vortag. Der Ausreißversuch brachte dem Herpersdorfer drei Wertungspunkte ein. Durch die Tempoarbeit des RSV Rosenheim wurde die Spitzengruppe jedoch wenige Runden später gestellt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit wurden die nächsten Wertungen aus dem Feld heraus vergeben, da sich keine weiteren Gruppen entscheidend absetzen konnten. Nach der siebten Wertung starteten Meingast und Schunk einen Ausreißversuch. Im darauffolgenden Sprint um die Punkte holte Christopher Schunk die ersten Zähler. Leider wurde auch diese Gruppe kurz darauf wieder gestellt. Nur fünf Runden später suchte Peter Renner sein Heil in der Flucht, was ihm ebenfalls fünf Punkte einbrachte. Den finalen Wertungssprint konnte dann Christopher Schunk, der zum Saisonende nochmal seine herausragende Spurtstärke demonstrierte, vor Stefan Löffler (RSC Kempten) gewinnen. Dies brachte dem 23-jährigen Studenten in der Endabrechnung den zweiten Platz ein. Der Sieg ging an Max Burkhard vom RSC Kempten, sein Teamkollege Stefan Löffler belegte den dritten Rang.

Team Marinbikes beim 20. Nürnberger Alstadtrennen
Benjamin Korndörfer, Daniel Rattelmüller und Peter Renner gingen am vergangenen Samstag beim Isartal-Kriterium in Grünwald an den Start und wollten dieses Rennen als Vorbereitung für das Nürnberger Altstadtrennen am Sonntag nutzen. Peter Renner gelang mit einer couragierten Soloattacke zur Hälfte der gefahrenen Distanz ein Wertungsgewinn. Leider standen nicht mehr als diese hier gewonnen fünf Punkte auch in der Endabrechnung zu Buche. Renner konnte später aus einer Spitzengruppe heraus nicht erneut Punkten. Der Anschluss zu dieser hatte bereits zu viel Kraft gekostet. Im finalen Sprint hätte sich Benjamin Korndörfer gerne noch einmal ganz vorne in Szene gesetzt. Jedoch wurde er durch den Defekt eines Regensburger Fahrers behindert, so dass er in der Schlußwertung lediglich Platz vier erspurten konnte. Zwei Wertungspunkte bedeuteten schließlich Platz 16 für den Kulmbacher. Es gewann Sebastian Körber (Wendelstein) vor Michael Schmelz (Landshut), Peter Renner belegte in einem sehr schnellen Rennen mit einem Stundenmittel von 47km/h Platz acht.
Am Sonntag stand dann das Highlight der Saison für das Team
Marinbikes auf dem Programm. Die Fahrer durften sich über eine
Einladung für das 20. Nürnberger Altstadtrennen freuen. Der
sportliche Leiter Jan Puschmann konnte gleich sechs Fahrer ins
Rennen schicken: Patrick Jordan, Christoph Schwerdt, Christopher
Schunk, Peter Renner, Daniel Rattelmüller und Friedrich Meingast.
Bei strahlendem Sonnenschein wurden ab 15 Uhr die Fahrer der
einzelnen Teams auf dem Hauptmarkt vorgestellt, bevor dort
anschließend der Startschuss zum Rennen über 18 Runden (63
Kilometer) fiel.

Das Team Marinbikes fuhr gleich von Beginn an sehr aufmerksam. Es
waren vor allem Schunk und Renner, die sich oft an der Spitze des
Rennens zeigten. Als sich dann jedoch nach vier Runden eine erste,
größere Spitzengruppe lösen konnte, hatte man leider den Zug
verpasst und keinen Fahrer mit dabei. Renner und Meingast
versuchten noch durch beherzte Attacken zur Spitze aufzuschließen,
scheiterten aber beide am harten Anstieg zum Ziel am
Vestnertorgraben. Der Vorsprung der Ausreißer lag relativ konstant
bei 40 Sekunden. Die Nachführarbeit der Teams Nutrixxion und
Bergstraße sorgte für hohe Geschwindigkeit im Feld, aus welchem
sich vorerst keine weiteren Fahrer bedeutend absetzen konnten.
Gegen Ende des Rennens wurde die Spitzengruppe dann
überraschenderweise vom Feld eingeholt und es war wieder alles
offen. Inzwischen mussten viele Fahrer dem hohen Tempo Tribut
zollen, so dass sich mit Meingast und Renner nur noch zwei
Vertreter des Team Marinbikes im Feld befanden. Beide verloren bei
den Positionskämpfen in der letzten Runde an Boden und mussten im
hinteren Teil des Feldes in den Schlussanstieg einfahren. Auf den
letzten 500 Metern konnte Renner mit Meingast am Hinterrad durch
einen starken Schlussspurt noch an vielen Fahrern vorbeiziehen.
Renner belegte mit seiner aktiven Fahrweise Platz 19. Nur zwei
Plätze dahinter kam Meingast als 21. ins Ziel. Der Sieg ging an
Eric Baumann vom Team NetApp. Dennoch kann das Team Marinbikes bei
seiner Altstadt-Premiere vor heimischer Kulisse mit dem Ergebnis
mehr als zufrieden sein.

Nächster Sieg für das Team Marinbikes
Am vergangenen Samstag waren mit Christopher Schunk und Benjamin Korndörfer zwei Fahrer des Team Marinbikes beim Kriterium in Elxleben am Start. Vor dem Hauptrennen wurde ein Rundenrekordfahren ausgetragen, an dem sieben Fahrer teilnahmen, so auch Christopher Schunk vom VFR Herpersdorf. Dieser sicherte sich auf der 1,2 km langen Runde den zweiten Platz in 1:33 Minuten hinter Tino Thömel (KED Bianchi), der lediglich zwei Zehntel schneller war. Dritter wurde Maximilian Hornung (Rottaler RSV).
Im stark besetzten Hauptrennen konnte sich Benjamin Korndörfer in der ersten Wertung noch platzieren. Im weiteren Verlauf des Rennens setzte sich eine größere Gruppe ab, deren Verfolgung viel Kraft kostete und Christopher Schunk, der immer noch an einer hartnäckigen Erkältung laboriert, zur Aufgabe zwang. Leider konnte sich Korndörfer im Rennen bei keiner weiteren Wertung platzieren. Unglücklicherweise wurden ihm die Punkte der ersten Wertung aufgrund eines Fehlers vom Kampfgericht nicht anerkannt. Somit belegte er letztlich nur Rang 23. Den Sieg sicherte sich Tino Thömel vom Team KED Bianchi.
Zeitgleich ging Friedrich Meingast in Lauingen an der Donau bei einem Einzelzeitfahren über 19 Kilometer an den Start. Der Vorjahressieger vom VFR Herpersdorf war sich seiner Sache nicht sicher aufgrund des hochklassigen Fahrerfeldes. Es stellte sich aber heraus, dass seine Bedenken nicht angebracht waren. In seiner derzeit bestechenden Form gelang es ihm, seine Bestzeit vom Vorjahr um fast 30 Sekunden zu steigern. Mit einer Zeit von 24:07 Minuten konnte er den Regensburger Markus Schwarzhuber und Tim Schlichenmaier (Team MLP) auf die Plätze verweisen.

Am Sonntag stand für die Marinbikes-Fahrer das Straßenrennen „Rund in Stuttgart“ auf dem Programm. Dabei galt es neun mal den 12% steilen Anstieg aus dem Neckartal in Mühlhausen zu bewältigen. Schon in der ersten von neun Runden à 10 Kilometer konnte sich Peter Renner vom VFR Herpersdorf mit vier weiteren Fahrern absetzen, wurde jedoch wieder vom Feld gestellt. Auch Friedrich Meingast zeigte sich im folgenden Rennabschnitt immer wieder an der Spitze des Feldes. Etwa zur Hälfte des Rennens formierte sich eine Spitzengruppe um den späteren Sieger Erik Hoffmann vom Team Bayer Landshut, mit dabei auch wieder Renner. Der jedoch konnte die hohe Geschwindigkeit nach einer weiteren Attacke nicht mehr mitgehen und fiel zurück. Zum Ende des Rennens konnte sich Peter Renner jedoch erneut mit sechs weiteren Fahrern vom Feld lösen und somit um die Plätze sprinten. Am Ende verhinderte jedoch ein Rettungswagen der sich in den Zielbereich „verirrt“ hatte eine bessere Platzierung, was für Renner letztlich Rang neun bedeutete. Benjamin Korndörfer sicherte sich beim schweren Rennen im Sprint des Hauptfeldes noch einen guten 17. Platz, nachdem er seine Teamkollegen während des Rennens durch seine engagierte Fahrweise unterstützt hatte. Erfreulicherweise konnte in Stuttgart auch Daniel Rattelmüller wieder in die Pedale treten. Nach überstandener Verletzung unterzog er sich einem Formtest für den Saisonhöhepunkt am kommenden Sonntag in Nürnberger Altstadtrennen.
Am gleichen Tag ging zudem Patrick Jordan beim Meringer Radkriterium an den Start. Sein starker Auftritt wurde durch einen Defekt gestoppt, nach dessen Behebung er leider seinen Rhythmus nicht mehr fand. Letztlich bedeutete dies führ ihn Platz 20 in dem schnellen Rennen über 60 Kilometer.
Erfolgreiche Woche für das Team Marinbikes
Bereits am Sonntag dem 22. August ging das Team
Marinbikes beim Rundstreckenrennen über 66km in Lauf (Pegnitz) an
den Start. Für das Rennen hatte sich vor allem Lokalmatador Peter
Renner viel vorgenommen. Bei schönstem Sommerwetter mit
Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad wurde es bereits in
den ersten der 33 Runden ernst. Obwohl das Team Marinbikes sehr
aufmerksam fuhr, konnten sich zwei Fahrer vom Feld absetzen. Somit
mussten die Fahrer der fränkischen Renngemeinschaft die
Nachführarbeit übernehmen, bis die beiden Ausreißer nach einigen
Runden wieder gestellt werden konnten. Dann waren es die Männer des
VC Ratisbona Regensburg die 20 Runden vor dem Ende zum Angriff
bliesen und dadurch das Feld sprengten. Der daraus resultierenden
Attacke des späteren Siegers Martin Boubal konnten nur Peter Renner
und ein serbischer Fahrer folgen. Nach weiteren fünf Runden
schüttelten Renner und Boubal ihren Fluchtbegleiter ebenfalls ab
und waren ab diesem Zeitpunkt als Duo unterwegs.

Im Feld parierte das Team Marinbikes derweil sämtliche Vorstöße.
Zwei Runden vor dem Ende attackierte Boubal abermals, so dass sich
Peter Renner unter dem Applaus zahlreicher Fans über Platz zwei bei
seinem Heimrennen freuen durfte.

Am vergangenen Samstag startete Peter Renner vom VFR Herpersdorf
für das Team Marinbikes beim Grand Prix de Bolquère in Pyrenées
2000. Der höhenmeterreiche 3km-Rundkurs führte die hauptsächlich
französischen Starter auf etwa 1700m, am Fuße eines Skigebietes
50km von Andorra entfernt, durch die französischen Pyrenäen.
Das Rennen wurde schnell begonnen, Renner befand sich bereits in
Runde 2 von 25 in einer dreiköpfigen Spitzengruppe, welche jedoch
wenig später wieder gestellt wurde. Fortan bestimmte eine
fünfköpfige Equipe aus Andorra das Rennen und schickte einen Fahrer
aus ihren Reihen auf die Flucht.

Bei einer erneuten Tempoverschärfung zur Mitte des Rennens konnte
Renner einer sechsköpfigen Verfolgergruppe nicht nachsetzen, sich
aber nach harten 75km noch Platz 9 sichern. Vor allem die
Höhenluft, wohl aber auch Temperaturen um die 13 Grad könnten eine
bessere Platzierung bei diesem Rennen verhindert haben, so Renner.
Dennoch war dieses Ergebnis ein weiteres positives Ergebnis für
Peter Renner vom Team um den VFR Herpersdorf.
Am vergangen Sonntag stand für den Rest des Team Marinbikes das
19. Meininger Kriterium in Thüringen auf dem Rennplan. Das Team
stand mit den Fahrern Timo Eckert, Patrick Jordan, Benjamin
Korndörfer und Friedrich Meingast am Start des Rennens über 50
Runden. Gleich nach dem Start war es Benjamin Korndörfer der mit
einem Solo für ein schnelles Rennen sorgte.

Dieser belegte bereits einen Tag zuvor beim schweren Bergkriterium
in Niederfrohna einen ausgezeichneten sechsten Platz. Kurz nach der
ersten Wertung rutschte Korndörfer in der regennassen Zielkurve das
Hinterrad weg und er stürzte so, dass er das Rennen nicht
fortsetzen konnte. Inzwischen hatte sich eine vierköpfige
Spitzengruppe gebildet, welche sich deutlich vom Feld absetzen
konnte. Mit dabei auch Friedrich Meingast vom Team Marinbikes. In
den folgenden Wertungssprints waren es aber vor allem Fabian
Holzmeier vom Rottaler RSV und Sven Baumann vom Team Highworks die
punkten konnten. So sah zwei Wertungen vor dem Ende bestenfalls
nach Platz zwei für Meingast aus. Doch direkt nach der vorletzten
Wertung setzte er alles auf eine Karte und attackierte aus der
Ausreißergruppe heraus. Schnell konnte er die Lücke zum Feld
schließen, in dem seine Teamkollegen schon auf ihn warteten und
sofort das Tempo verschärften. So konnte Meingast als einziger
Fahrer den Rundengewinn vollziehen und das Rennen gewinnen.

Die Plätze zwei und drei gingen an Fabian Holzmeier und Sven
Baumann, Patrick Jordan rundete mit Platz elf das erfreuliche
Ergebnis des Team Marinbikes ab.
Bericht: fm
Oberferriedener Jens Singer belegt in Greiz überraschend Platz 3 und steht trotz doppelten Sturzpech klar auf dem Podium
Am Sonntag den 22. August stand für Jens Singer aus Oberferrieden das Kriterium in der Neustadt von Greiz (Thüringen) auf dem Programm. Hierbei waren 42 Runden mit je 900 m und 7 Wertungen zu absolvieren. Bei den ersten beiden Wertungen die immer hart umkämpft waren, konnte ich mir jeweils nur einen Punkt holen. Dann ging die Pechstrehne erst richtig los. In der Zielkurve zu 3. Wertung stürzte ich mit ca. 45 Km/h und zog mir dabei so einige Schürfwunden zu und mußte zudem erstmal den defekt an meinem Rad beheben. Nach einer Rundenvergütung die es bei Sturz und Defekt immer gibt, war ich dann eine Runde später wieder mitten im Renngeschehen drin, bis zur 4. Wertung. Bei der 4. Wertung hatte ich wieder viel Pech und der Fahrer vor mir stürzte wegen eines Reifenschadens, was mich dazu zwang, wieder die Rennstrecke zu verlassen und mir gezwungener maßen wieder eine Rundenvergütung zu genehmigen. Dabei gingen mir bei den Wertungen 3 und 4 Punkte verloren. In den darauffolgenden Wertungen lief es dann endlich besser. Ein Solist war vorn und ich war in der dreier Verfolgergruppe dahinter und nutze die kompfortable Chance nun noch möglichst viele Punkte in den letzten 3 Wertungen zu holen. So erkämpfte ich mir bei der 5. Wertung 2 Punkte, bei der 6. Wertung 3 Punkte und bei der Schlußwertung 6 Punkte. So kam ich am Ende auf komfortable 13 Punkte was mir den dritten Platz einbrachte. 1. Platz Lukas Hartmann / RST Reichenbach 27 Punkte, 2. Platz Patrick Lichan / Team Highworks - BH Bikes 25 Punkte, 3. Platz Jens Singer / VFR Herpersdorf - Team Marin Bikes 13 Punkte, 4. Platz Thomas Peschke / RC Schloßbike Greiz 6 Punkte und der Rest der Fahrer hatte eine Runde Rückstand.
Langes Pfalzwochenende
Vom 21.08.-23.08. ging es für Marian, Philipp und Ivo zu einem langen Rennwochenende in die Pfalz. Es standen das Kriterium in Lingenfeld und die Rundstreckenrennen in Dierbach und Mutterstadt auf dem Programm.
Fünf Fahrer vom RSC 88 Regensburg und Fotografin Caro hatten sich im gleichen Haus eingemietet wie wir und so war auch abseits der Rennstrecken für viel Spaß gesorgt.
Für das Kriterium in Lingenfeld waren die Zielsetzungen für die Herpersdorfer Fahrer unterschiedlich: Marian wollte nach seiner Lungenentzündung wieder Rennluft schnuppern, Philipp dank guter Form vorne reinhalten und Ivo schielte schon mit einem Auge auf das anspruchsvollere Rennen am Sonntag. Nach einer hektischen Anfangsphase mit haarsträubenden Aktionen im Feld konnten sich immer wieder einige Fahrer leicht absetzen. Marian musste sich erst wieder an die Rennbelastung gewöhnen und beschloss nach der Hälfte des Rennens die Kräfte für die folgenden Tage zu schonen, Philipp arbeitete viel an der Spitze des Feldes, wurde dafür aber leider nicht belohnt und Ivo konnte nur ein mal Akzente setzen, als er Andi von den Regensburgern bei einer seiner Attacken den Rücken freihielt. Unterm Strich also ein Rennen zum abhaken.
Am Sonntag galt es in Dierbach eine kleine Welle mit knapp 40 Höhenmetern 14 mal zu bewältigen, daneben gab es auch einige Prämien zu gewinnen. Philipp schrammte bei den Prämiensprints leider knapp am Geld vorbei, Marian zeigte aufsteigende Form und beendete das Rennen ohne Probleme, Ivo erwischte leider nach einem Drittel der Strecke ein Plattfuss und das Rennen war somit für ihn beendet. Schade, die Beine waren nämlich wirklich gut…
Das sollte sie aber zum Glück auch am Montag beim traditionellen Rundstrecken in Mutterstadt sein. 48 Runden galt es auf dem tellerflachen Kurs zu fahren. Die Schwierigkeiten des Rennens lagen neben den Kurven und dem kräftigen Gegenwind auf der Zielgeraden wieder bei manchen Konkurrenten im Feld, die scheinbar schon mit geradeaus Fahren überfordert sind. Marian und Philipp konnten bei den zahlreichen Prämien erfolgreich mitsprinten und so endlich die Mannschaftskasse füllen. Als nach einigen Runden eine erste ernsthafte Attacke erfolgte, kam Ivo nach vorne um die Ausreißer für seine Teamkollegen zurückzuholen und so weitere Prämien zu ermöglichen. Nachdem er zwei Runden alleine von vorne gefahren war, blickte er sich um und stellte verwundert fest, dass das Feld schon etliche Meter zurück lag. In Sichtweite war noch eine kleine Verfolgergruppe mit vielversprechenden Fluchtkollegen wie Dieter Terfrüchte. Also wurde durchgezogen und die Ausreißer waren schnell gestellt. Die Gruppe lief gut und 18 Runden vor Schluss bekam die Spitzengruppe die Info, bereits 1:15 Minuten vor dem Feld zu liegen. Dort kontrollierte Philipp das Tempo und setzte bei Konterattacken nach. Ivo konnte unterdessen in der Spitzengruppe einige Prämien abgreifen. Fünf Runden vor Rennende wurde das Feld herausgenommen, da die Überrundung durch die auf sechs Fahrer geschrumpfte Spitzengruppe anstand. Da also klar war, dass der Sieger aus der Spitzengruppe kommen würde, begann die Taktiererei. Ivo wusste, dass er im Sprint den kürzeren ziehen würde und setzte so alles auf eine Attacke in der letzten Runde. Er konnte auch schnell einige Meter zwischen sich und die restliche Spitze bringen, musste aber im Gegendwind auf der Zielgeraden der vielen Arbeit Tribut zollen und wurde noch gestellt, was den sechsten Platz bedeutete. Trotzdem war das Rennen ein toller Abschluss eines langen Wochenendes, da endlich ein gutes Ergebnis erzielt und Sprit- und Startgelder wieder eingefahren wurden.
Und da noch einige Rennen in dieser Saison anstehen, ist zu
hoffen, dass noch das ein oder andere Ergebnis eingefahren
wird!
Bericht IL
5. Marin Bikes Kirchweihkriterium in Altdorf
ALTDORF – Erst setzte sich die Sonne durch, dann die Favoriten: Bei ausgezeichneten Bedingungen bot das 5. Kirchweihkriterium, das der VfR Herpersdorf in der Wallensteinstadt ausrichtete, ausgesprochen flotte Runden. Das Hauptrennen gewann der Straßenspezialist David Hesselbarth (Team Heizomat), der im Trikot des Gunzenhäuser Feuerungsanlagen-Herstellers der Konkurrenz ordentlich Zunder gab und schon vor der Zielüberquerung ein so gut wie uneinholbares Punktekonto aufgebaut hatte. Weiterlesen: www.radrennen-altdorf.de
Winkler siegt in Werneck
Zweiter Saisonsieg für U 19 Team Franken
Der U19-Team Franken-Fahrer Tim Winkler hatte beim Straßenpreis
von Werneck am Sonntag eindeutig die Nase vorn. Mit einem Vorsprung
von dreieinhalb Minuten sicherte sich Winkler (VFR Herpersdorf)
nach 75 Kilometern und 1:58:10 Minuten den klaren Sieg. „Es war ein
anspruchsvoller und schwieriger Kurs vor allem bei der Hitze von 32
Grad“, erklärte er nach dem Rennen. Das Team Franken dominierte von
Anfang an das Renngeschehen und war in den entscheidenden Gruppen
vertreten. So setzte sich Julian Schneider (RVC Karbach) nach dem
Start mit einer fünfköpfigen Spitzengruppe ab, die jedoch vom Feld
gestellt wurde. In der dritten Runde setzte sich dann Winkler ab
und holte so – unterstützt von seinen Teamkollegen – den zweiten
Saisonsieg für das U 19 Team Franken von Manfred Jordan heraus. Der
zeigte sich „äußerst zufrieden“ mit der Leistung seiner
Schützlinge. Weitere Ergebnisse: Jan Wälzlein (VFR Herpersdorf)
Platz 7, Gabriel Ossyra (TSV Werneck) Platz 15 und Julian Schneider
(RVC Karbach) Platz 18.
Pressemitteilung U19 Team Franken Manfed Jordan
3. Gesamtrang beim Wochenende in Werneck für das Team Marinbikes
Am vergangenen Wochenende stand das Team Marinbikes bei zwei Radrennen in Werneck im Raum Schweinfurt mit sieben Fahrern am Start. Am Samstag ging es über 12 Runden à 8,5km auf einem anspruchsvollen Kurs um die Plätze. Auch das Wetter, bei hochsommerlichen 35° Grad tat sein Übriges dazu, dass sich das etwa 140-Mann starke Fahrerfeld rasch dezimierte. Immer wieder kam es zu Vorstößen und ernst zu nehmenden Attacken aus dem Fahrerfeld, doch das Team um den VFR Herpersdorf schaffte es immer wieder, zum Einen durch gute Tempoarbeit, zum Anderen dadurch, dass sie selbst einen Fahrer mitschickten das Rennen zu kontrollieren. Schließlich gelang es Daniel Rattelmüller und Peter Renner sich mit einer 25-Köpfigen Gruppe entscheidend abzusetzen. Schließlich entschied Jonas Brödel (MLP) aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus - welche sich kurz zuvor von den anderen Fahrern gelöst hatte - vor Gorges (VC Regensburg) und Hardter (Texpa-Simplon) das Rennen für sich. Daniel konnte sich im Sprint um die Plätze noch Rang sieben ersprinten, mit dieser Leistung konnte er überdies die Amateurleistungsklasse A in der Saison 2010 bestätigen. Peter Renner musste aufgrund von einsetzenden Krämpfen im Endspurt passen und wurde 10.
Am Sonntag sollte es über neun Runden und insgesamt 113 Km in ebenfalls höhenmeterreichem Terrain gehen.
Schon früh, etwa bei Km 16 setzte Peter Renner einer Attacke aus dem Feld nach und konnte sich mit zwei Mitstreitern schnell vom Feld lösen. Knappe drei Runden später wurde die Gruppe von weiteren 10 Fahrern verstärkt, wodurch man sich die Tempoarbeit bei erneut sehr hohen Temperaturen etwas aufteilen konnte. Durch couragierte Fahrweise konnte auch Daniel Rattelmüller mit einem starken Antritt noch den Anschluss zur Spitzengruppe herstellen, so war das fränkische Team Marinbikes erneut mit zwei Fahrern vertreten. Leider fehlten den beiden im entscheidenden Moment die letzten Kraftreserven um die starke Attacke von Martin Boubal (VC Regensburg) 20 Km vor dem Ziel kontern zu können. So fuhr dieser ungefährdet seinem Solo-Sieg entgegen. In der letzten Runde setzten sich dann noch Martin Gorges (VC Regensburg) und Rainer Rettner (MLP) von der Spitzengruppe ab, die dann die Plätze 2 und 3 belegten. Etwa 4 km vor dem Ziel konnte sich schließlich Renner mit drei Mitstreitern von den verbliebenen Fahrern der Fluchtgruppe lösen und sicherte sich in einem langen Sprint noch den 4. Platz. Daniel Rattelmüller komplettierte das gute Ergebnis mit Rang 12. Aufgrund der beiden Top-Ten Platzierungen, sowie 11 von 12 ergatterten Wertungspunkten in vier Zwischensprints in den beiden Rennen, reichte es für Renner in der Endabrechnung der beiden Rennen noch für Platz 3 hinter Boubal und Georges (beide VC Regensburg). Rattelmüller wurde 7.
Auch am Sonntag war diese Leistung wieder auf das Team, das durch Fritz Meingast, Christopher Schunk, Benjamin Korndörfer und Patrick Jordan komplettiert wurde, und dessen Leistung effektive Zusammenarbeit zurückzuführen. Ohne eine Tempokontrolle im Hauptfeld hätte sich die Spitzengruppe sicherlich nicht entscheidend ansetzen können. Ein herzlicher Dank gilt auch den FreundInnen des Teams Marinbike, welche die Fahrer Runde für Runde an den beiden bisher heißesten Tagen der Saison hervorragend mit Getränken verpflegten. Vielen Dank!
Am Samstag ging Marinbikes- Fahrer Christoph Schwerdt vom VFR Herpersdorf in Bielefeld beim „Deutschen Steher-Championat“ an den Start. Die Veranstaltung gilt eine Woche vor der Deutschen Meisterschaft traditionell als letzter Form Test.
Im ersten Lauf über 20km verpatzte das Gespann Schwerdt/Schwarz
ihren Start, kamen danach aber gut ins Rennen und belegten Rang
vier. Im zweiten, längeren Lauf über 40km musste man als Vorletzter
starten. Diesmal gelang der Start aber umso besser und bereits nach
2 der 120 Runden hatte Schrittmacher Frank Schwarz seinen Fahrer
auf Platz 2 vorgefahren. Kurz darauf übernahm das Duo endgültig die
Spitze und gab die bis zur Rennhälfte nicht mehr ab. Danach folgten
die Angriffe der Sieganwärter aus dem ersten Lauf, die
Schwerdt/Schwarz aber weitgehend kontern konnten und schließlich
nur den Lokalmatador und späteren Sieger Jan-Eric Schwarzer ziehen
lassen mussten. Am Ende belegte Schwerdt mit seinem Wendelsteiner
Schrittmacher Platz 2 im zweiten Lauf, was im in der Endabrechnung
ebenfalls Platz 2 hinter Schwarzer und noch vor dem amtierenden
Deutschen Meister Mario Vonhof mit Dieter Durst einbrachte.
Bericht C.S.
Podium für das Team Marinbikes durch gute Mannschaftsleistung
am ersten sonntag im Juli stand das Team Marinbikes mit
vier Fahrern beim Kriterium in Strullendorf am Start. Das Kriterium
führte über 70 Runden mit einer Rundenlänge von einem Kilometer,
jede 5 Runde wurde ein Wertungssprint ausgefahren. Das Team
Marinbikes versuchte von Beginn an, das Rennen zu dominieren und
ihrem Sprinter Christopher Schunk die Wertungen anzufahren. Dies
gelang gleich bei der ersten von 14 Wertungen, in der Schunk als
Erster über die Ziellinie sprintete. Als Schunk in der dritten
Wertung mit Platz 3 2 Punkte und Peter Renner mit dem vierten
Platz einen Punkt ergattern konnte, war dem Team klar, dass Schunk
heute die besten Chancen hatte eine gute Platzierung zu erzielen.
Aus diesem Grund versuchten Fritz Meingast, Peter Renner, Daniel
Rattelmüller und der Herpersdorfer Fahrer Markus Renner keine
Gruppen wegfahren zu lassen und Schunk den Sprint vorzubereiten.
Dieses Strategie ging vorerst gut auf, sodass Schunk auch Wertung 4
und 5 für sich entscheiden konnte und zwischendurch die Führung
übernahm. Durch die von Beginn an kräfteraubende Fahrweise des
ganzen Teams konnte aber nicht verhindert werden, dass sich zur
Hälfte des Rennens eine 4 köpfige Spitzengruppe bildetete, mit dem
späteren Sieger Sebastian Körber, welche die so wichtigen Wertungen
unter sich ausmachten. Diese Gruppe konnte erst 5 Runden vorm Ende
des Rennens durch die Tempoarbeit von Meingast, P. Renner,
Rattelmüller und M. Renner wieder gestellt werden, sodass um die
letzten Wertungspunkte wieder mitgesprintet werden konnte. Durch
den zweiten Platz im Endsprint sicherte sich Schunk den Gesamtrang
3, nur einen Wertungspunkt hinter dem zweit platzierten Tobias
Riedl. Dieses gute Ergebnis wurde noch durch den 11 Platz von Peter
Renner abgerundet.
Bericht C.S.
Bilder: http://picasaweb.google.de/picasa.markus/Strullendorf2010?feat=directlink
Fritz Meingast wird starker 10. bei Zeitfahr-DM – Bester Nicht-Profi
Am 25. Juni fand im Sachsen-Anhältischen Sangerhausen die Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren statt. Das Team Marinbikes schickte mit Peter Renner und Friedrich Meingast gleich zwei Fahrer in den Titelkampf. Die beiden Studenten aus Erlangen konnten mit Platz 6 und 2 bei den bayerischen Meisterschaften heuer schon Erfolge in dieser Disziplin erzielen. Die flache Strecke hatte eine Länge von 34,5 Kilometern, wobei auf den letzten 1000 Metern noch ein Anstieg mit bis zu 10% Steigung überwunden werden musste. Starke Gewitter und wolkenbruchartige Regenfälle brachten die Fahrer vor allem in der Innenstadt von Sangerhausen aufgrund der vielen Kreisverkehre und Fahrbahnmarkierungen an ihre fahrtechnischen Grenzen. Nach Titelaspiranten brauchte nicht lange gesucht werden, standen doch mehrere prominente Fahrer wie Tony Martin, Jens Voigt, Bert Grabsch, etc. auf der Startliste. Die Fahrer gingen im Minutenabstand auf die Strecke. Renner rollte bereits als siebter Fahrer von der Startrampe, Meingast folgte zwei Minuten später. Schon vor dem Wendepunkt konnten die zwei Herpersdorfer die unmittelbar vor ihnen gestarteten Fahrer überholen. Bei der Zwischenzeit nach 13 Kilometern trennten die beiden auf den Plätzen 14 und 12 nur 6 Sekunden. Kurze Zeit später verlor Meingast bei einem unfreiwilligen Ausflug in die Wiese wichtige Zeit, konnte das Rennen jedoch fortsetzen. Im Ziel blieb für Renner die Uhr bei 38:15 Minuten stehen, was für ihn Rang 13 zur Folge hatte. Somit schaffte der Medizin-Student, der hier erst sein zweites Zeitfahren absolvierte, auf Anhieb den Sprung in die Deutsche Top-15. Meingast erreichte mit einer Zeit von 38:00 Minuten Platz 10 und somit sein bestes Resultat bei nationalen Titelkämpfen. Da sich vor ihm lediglich Profis platzieren konnten, ist Meingast der bestplatzierte Amateur der Meisterschaft. Sein Rückstand auf den neuen deutschen Zeitfahrmeister Tony Martin vom Team Columbia – HTC, der erst letzte Woche das Zeitfahren der Tour de Suisse für sich entscheiden konnte, betrug 2:44 Minuten.
Weitere Ergebnisse der letzten Wochen:
Corratec-
Bikefestival: Kriterium über 60km: Schwerdt 5. ; Schunk
8.
Straßenrennen über 145km: Schwerdt 16., Renner 19.,
Rattelmüller 30.
Preis der Sparkasse Nürnberg: Steherrennen über
30/40km: Schwerdt 6.
Citykriterium Wiesbaden: Kriterium über 65km: Schunk 5.,
Schwerdt 6., Renner 10.
Cadion-Zeitfahren: EZF 15km: Schwerdt 3.
Bericht: Christoph Schwerdt
Jan Wälzlein vom VFR Herpersdorf bester Bayer bei der DM im Einzelzeitfahren
Mindestens ein Franken-Fahrer sollte bei der Deutschen
Meisterschaft im Einzelzeitfahren in Unna am Sonntag einen Platz
unter den ersten 50 belegen. Dieses Ziel hatte der Sportliche
Leiter des U19 Team Franken, Matthias Jetschina, für seine Jungs
festgelegt.
Gleich drei Franken-Fahrer schaffen den Sprung dorthin: Jan
Wälzlein (VFR Herpersdorf) war mit Platz 19 zudem bester
bayerischer Fahrer. Bei den Einjährigen belegte Wälzlein außerdem
den sechsten Platz. Sebastian Weber (TSV Durach) fuhr auf Platz 37
und Tim Winkler (VFR Herpersdorf) auf Platz 45. Julian Kattinger
(RV Concordia Karbach) belegte Platz 93. Als Mannschaft fuhr das
Franken-Team auf Platz acht.
Insgesamt 110 Juniorenfahrer waren am Start am Mühlhausener Berg
und absolvierten den 20,4 Kilometer langen Rundkurs von Mühlhausen
über Nordlünern, Lenningsen, Bönen und Bramey zurück nach
Mühlhausen. Bereits die ersten 300 Meter der Strecke führten steil
bergauf. Der bergige Kurs mit engen Kurven und zwei steilen
Anstiegen verlangte den Fahrern viel ab. „Durch die vielen Kurven
die beiden Anstiege war es kein Kurs für typische Zeitfahrer, da
man einen Rhythmus nur schwer finden konnte“, erklärte
Wälzlein.
Quelle: radsport-forum.de
Herpersdorfer Nachwuchs dominiert Cadion-Jedermannzeitfahren
Überaus erfolgreich ist der gesamte Nachwuchs des VFR Herperdorf zum Jedermannzeitfahren des Rednitzhembacher Sportvereins am 22. Juni angetreten. VFR Nachwuchstrainer Norbert Preuß – auch Cheforganisator des SVR Rennens – hat die Disziplin Einzelzeitfahren in den vorangegangenen Wochen gezielt in das wöchentliche Aufbautraining eingebaut und dabei seine Mädels und Jungs optimal auf diese besondere Renndiziplin vorbereitet. Als großer Vorteil, so sagt der Trainer, hat sich gezeigt, dass die Rennstrecke des Jedermannzeitfahrens in der bevorzugten Trainingsregion der Herpersdorfer liegt und somit einem Heimvorteil gleichkommt.
Und die Bilanz für die 14 angetretenen VFR Nachwuchs-Radsportler lässt sich sehen!
4x Platz 1 und 4 weitere Treppchenplätze im Ergebnis waren mehr als erwartet. Ihren Vorjahrestitel souverän verteidigen konnten Jan Wälzlein U19 und Dominik Uhlig U13 und das sogar als jüngerer Jahrgang ihrer Alterklasse. Die Titel der weiblichen Alterklassen U17 und U15 gingen an die Geschwister Tamara und Alina Schmidt.
Im Gesamtergebnis herausragend sind die Platzierungen der erst 17-jährigen U19 Fahrer Jan Wälzlein und Tim Winkler. Bei der erzielten Zeit von 20:59,9 Minuten, enstprechend einem Schnitt von 43,7 km/h sind nur 5 Eliltefahrer schneller gewesen als Jan und mit 21:14,0 Minunten war Tim nur knapp dahinter auf Platz 10. Für beide war dieses Zeitfahren auch eine sehr gute Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren der U19 am darauffolgenden Wochenende. Beide finishten dort auf einer deutlich anspruchsvollen 20,4 km Strecke mit noch höheren Geschwindigkeiten. Als bester Bayer kam Jan Wälzlein auf Platz 19 im Gesamtfeld mit einem Schnitt von 44,9 km/h!
Die Platzierungen Jedermannzeitfahren im Überblick:
|
Teilnehmer |
AK |
AKPlatz |
Zeit |
km/h |
|
Jan Wälzlein |
u19m |
1 |
0:20:59,9 |
43,7 |
|
Winkler Tim |
u19m |
2 |
0:21:14,0 |
43,2 |
|
Schmidt Tamara |
u17w |
1 |
0:25:42,4 |
35,7 |
|
Marchl Isabella |
u17w |
3 |
0:27:23,5 |
33,5 |
|
Schübel Julia |
u17w |
4 |
0:27:43,4 |
33,1 |
|
Schübel Michael |
u15m |
3 |
0:26:16,6 |
34,9 |
|
Schmidt Alina |
u15w |
1 |
0:27:00,5 |
34,0 |
|
Glockner Maximilian |
u15m |
5 |
0:27:54,8 |
32,9 |
|
Graf Sebastian |
u15m |
6 |
0:29:43,0 |
30,9 |
|
Bohnert Christoph |
u15m |
7 |
0:29:54,7 |
30,7 |
|
Müller Christopher |
u15m |
8 |
0:30:23,5 |
30,2 |
|
Marchl Frédéric |
u15m |
9 |
30,2 |
|
|
Uhlig Dominik |
1 |
0:13:24,6 *) |
36,2 |
|
|
Hauenstein Eberhard |
u13m |
2 |
0:13:36,9 *) |
35,7 |
|
*) 8 km Strecke |
|
|
|
|
Über das Jedermannzeitfahren ist erstmals auch ein Video verfügbar. Ein TV-Team von interbayern.tv hat die Veranstaltung und Wort und Bild festgehalten, im Internet aufrufbar unter www.jedermannzeitfahren.de oder www.interbayern.tv

Foto:
Die Sieger Alina Schmidt (4.v.li), Tamara Schmidt (5.v.li), Jan
Wälzlein (6.v.li) und im Vordergrund der Jüngste Dominic Uhlig
inmitten der Herpersdorfer Nachwuchsgruppe (einige fehlen) sowie
Trainer (ganz rechts) und Betreuern.
Frischlinge zahlen Lehrgeld
Favorit machte das Rennen
(...) Eine beachtliche Leistung bot Frankens junge Steherhoffnung Christoph Schwerdt (Marinbikes-Herpersdorf) hinter Schrittmacher Frank Schwarz. (...)
Bericht in der Schwabacher Tageszeitung
Viele Höhenmeter in Hessen und der Pfalz
Am zweiten Juni-Wochenende standen für die C-Fahrer Ricardo, Philipp, Marian, Michael und Ivo zwei schwere Rennen auf dem Programm. Zunächst wurde am Samstag der Klassiker „Rund im Odenwald“ in Angriff genommen. Dabei standen zahlreiche Anstiege mit einer Bergwertung und insgesamt 1.800 Höhenmetern verteilt auf eine große Runde mit etwas mehr als 100 km auf dem Programm. Am Start standen knapp 200 Fahrer aus ganz Deutschland.
Die ersten 500 Meter aus Erbach hinaus wurden neutralisiert gefahren, bevor es direkt in den ersten Anstieg ging, auf dem knapp 300 Höhenmeter auf 5 km zu bewältigen waren. Leider kam es bereits in der Neutralisation zu einem Sturz, durch den allen Herpersdorfern der Weg versperrt wurde. Leider gelang es nur noch Ivo sich im Anstieg am kompletten Feld vorbei zu kämpfen und gerade noch so die entscheidende Spitzengruppe zu erreichen, die sich durch die Tempoarbeit des amtierenden Zeitfahrweltmeisters seiner Altersklasse, Jens Volkmann, gebildet hatte. Da Ivo die Aufholjagd am Berg erst mal verdauen müsste, war er froh, als bereits am Ende des ersten Anstiegs das Feld schon nicht mehr in Sichtweite war und die etwa 20 Mann starke Spitzengruppe immer mehr Vorsprung herausfahren konnte. Kurz vor der sehr steilen Bergwertung attackierte Jens Volkmann aus der Spitzengruppe heraus und sollte später souverän als Solist mit mehreren Minuten Vorsprung – wie schon 2008 - das Ziel erreichen. Im Rest der Spitzengruppe gab es zahlreiche Attacken bis sie sich schließlich an der Bergwertung teilte und 11 Fahrer übrig blieben, darunter auch Ivo. Der Vorsprung auf das Feld konnte weiter auf maximal 3 Minuten ausgebaut werden. Leider musste Ivo nach 90 km in der Spitzengruppe am Einstieg in den 6 km langen Schlussanstieg seine Fluchtgefährten ziehen lassen und wurde noch vom Feld, das nur noch aus ca. 40 Fahrern bestand, eingeholt und nicht für seine lange Flucht belohnt. Ricardo fuhr das Rennen in seinem eigenen Tempo zu Ende, der Rest des Teams sparte Kräfte für den darauf folgenden Tag. Noch am Abend machte man sich auf den Weg nach Mölsheim, wo am Sonntag der „Große Weinpreis“ anstand.
Der Rundkurs in Mölsheim war 9 mal zu fahren und war mit etwa 1.000 Höhenmteren auf knapp 80 km auch alles andere als einfach. Aus dem mit ca. 120 Starten recht überschaubaren Feld wurde vom Beginn an ständig attackiert und es bildete sich früh eine 2 Mann Gruppe, die später den Sieg unter sich ausmachen sollte. Im Feld zeigten sich die Herpersdorfer immer wieder an der Spitze. Zunächst attackierten etwa nach der Hälfte des Rennens Marian und Phillip und konnten auch einen kleinen Vorsprung herausfahren, der jedoch auf der schweren Gegengeraden vom Feld wieder zunichte gemacht wurde, obwohl der Rest des Teams versuchte, das Tempo aus dem Feld zu nehmen. Leider überzog Philipp dabei und konnte am Schlussanstieg, der ca. 8% über 1 km hatte und nach oben hin immer steiler wurde, das Tempo des bereits dezimierten Feldes nicht mehr halten. So war Ricardo an der Reihe und ging direkt die Konterattacke mit, die sich jedoch nicht entscheidend absetzen konnte. Er hatte jedoch noch genug Kraft, um in der vorletzten Runde nochmals zu attackieren, diesmal mit mehr Erfolg. Zusammen mit einem anderen Fahrer konnte er maximal 20 Sekunden auf das jagende Feld herausfahren, in dem Michi versuchte, die Nachführarbeit zu stören. Der Zug der Fahrer aus Frankfurt war jedoch leider so stark, dass Ricardo und sein Fluchtgefährte am Fuße des Schlussanstieges gestellt wurden und es somit zum Sprint des Feldes um Platz 3 kam. Darin konnte nach der offensiven Fahrweise keiner der Herpersdorfer mehr eingreifen und so beendeten Michi, Marian, Ricardo und Ivo das Rennen im Feld, das auf Grund der schweren Runde und des hohen Tempos am Ende nur noch aus 50-60 Fahrern bestand.
Unterm Strich sprang zwar keine Platzierung heraus, trotzdem
konnte man sich gut in Szene setzen und beide Rennen mitbestimmen.
Zeitgleich fuhren Markus Renner und Jan Puschmann etwas weiter
südlich beim Kriterium in Germersheim-Kandel ebenfalls ein starkes
Rennen und holten die Plätze 10 (Markus) und 12 (Jan).
Bericht: Ivo Leidner
7 Top Ten Platzierungen in 4 Tagen (KW22)
Bereits am Donnerstag war das Team Marinbikes in Oberdietfurt bei einem stark besetzten Rundstreckenrennen am Start. Im Dauerregen setzte sich bald eine 13 köpfige Spitzengruppe ab, in der Christoph Schwerdt vertreten war. Diese Gruppe fuhr gleichmäßig einen sicheren Vorsprung heraus und machte schließlich nach 75km den Sieg unter sich aus. Leider blieben alle Versuche Schwerdts, sich im Finale abzusetzen und so einem Sprint zu entgehen erfolglos, und die erneut starke Mannschaftsleistung – besonders erwähnenswert Youngster Patrik Jordan- wurde nur mit Platz 9 belohnt. Es gewann Roman Stoffel (Schwalben München).
Am Wochenende war das Team Marinbikes beim Stevens Lämmle Cup in Günzach im Allgäu am Start. Das Rennwochenende bestand aus einem 90 Runden Kriterium über 72 km und einem 60 Runden Rundstreckenrennen über 72 km.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen stand das Team Marinbikes mit vier Fahrern am Start. In der ersten Rennhälfte entstand eine 13 köpfige Spitzengruppe aus der Christopher Schunk eine Wertung gewinnen konnte. Wenig später schaffte diese Gruppe den Rundengewinn, in der sich mit Friedrich Meingast und Daniel Rattelmüller zwei weitere Marinbikes Fahrer befanden. Auf dem anspruchsvollen Rundkurs gelang es Schunk erneut zu Punkten, was ihm in der Endabrechnung den 7 Platz bescherte. Kurz vor Ende des Rennens gelang es Rattelmüller in einer fünf köpfigen Spitzengruppe einen Punkt zu erkämpfen, welchen ihn zu Platz 9 verhalf. Durch den Rundengewinn fuhr Meingast auf Rang 12. Peter Renner unterstützte das Team und erspurtete im Finalsprint den 15 Platz.
Sieger des Rennens wurde Sebastian Körber aus Wendelstein.
Ebenfalls am Samstag war Christoph Schwerdt gut 600km weiter nördlich in Bielefeld bei seinem dritten Steherrennen im Einsatz. Nach anfänglichen Problemen mit der ungewohnten Bahn kamen sein Schrittmacher Frank Schwarz und er erst im letzten der drei Läufe richtig ins rollen, wo sie Platz 5 belegten. Nach zwei sechsten Plätzen in den ersten beiden Läufen blieb aber auch in der Endabrechnung nur Rang 6, mit dem man ob der internationalen Konkurrenz aber durchaus zufrieden war. Es gewann Jan-Eric Schwarzer (Team Nutrixon) vor dem Schweizer Peter Jörg (CKT) und dem Deutschen Meister Mario Vonhof.
Im Rundstreckenrennen am Sonntag wurde das Team Marinbikes durch
den Fahrer Patrick Jordan verstärkt. Von Beginn an gestaltete die
fränkische Rennsportgemeinschaft das Rennen aggressiv und besetzte
alle wichtigen Gruppen. Nach 15 Runden formierte sich eine 15
köpfige Spitzengruppe in der das Team Marinbikes mit vier Fahrern
präsent war. In kürzester Zeit schaffte diese Gruppe den
Rundengewinn. Friedrich Meingast attackierte mit fünf weiteren
Fahrern erneut aus dem Hauptfeld, darunter auch der spätere Sieger
Martin Boubal. Im Endsprint dieser Gruppe erreichte der
Zeitfahrspezialist Meingast den 4 Platz. Peter Renner setzte
sich acht Runden vorm Ende des Rennens mit dem Lokalmatador Bernd
Brennauer ab und landete auf dem 7 Rang. Im Sprint des Hauptfeldes
wurde Daniel Rattelmüller 2, was ihm am Ende der 10 Platz
einbrachte. Christopher Schunk rundete mit Platz 13 das gute
Mannschaftsergebnis ab.
Bericht: Christoph Schwerdt
Erster Straßensieg und erneuter Podestplatz für Team Marinbikes
Döhlau/Passau – Am vergangenen Wochenende stand das Team Marinbikes wieder zweimal bei Rennen in Bayern am Start und erneut ging es erfolgreich für die Herpersdorfer Renngemeinschaft aus.
Bereits am Samstag stand in Döhlau bei Hof ein Kriterium auf dem
Rennplan. Dass Rennen über 60km und 55 Runden auf welligem Kurs
wurde zum ersten Mal ausgetragen und hochkarätig besetzt. Neben dem
späterem Sieger Marcel Kittel (EON), seines Zeichens ehemaliger
Zeitfahrweltmeister und seinen Teamkollegen waren auch zahlreiche
weitere Profis am Start. Folglich war das Rennen von Beginn an sehr
schnell, doch die Fahrer des Team Marinbikes waren trotzdem bei
jeder Attacke vertreten. Leider gelang es trotz dieser starken
Mannschaftsleistung lange nicht, bei den in Kriterien so wichtigen
Wertungsprints zu punkten. Einzig Christopher Schunk sammelte bis
zur Schlusswertung 7 Punkte, die aber in der Endabrechnung nicht
für mehr als Platz 6 gereicht hätten. Also setzte man in der
doppelt zählenden Schlusswertung alles auf eine Karte und zog für
Schunk den Sprint an, den dieser souverän gewann. Dadurch
verdrängte er Grischa Janorschke (Team Nutrixon-Sparkasse) in der
Endabrechnung und belegte hinter Sieger Kittel und dem Tschechen
Martin Boubal (Ratisbona) Rang 3. Christoph Schwerdt wurde
10.
(Link zum Fernsehbericht: http://www.tvo.de/default.aspx?ID=1059&showNews=737584#video)
Am Sonntag ging es dann nach Passau zum Rundstreckenrennen über knapp 90 km. Auch hier mangelte es nicht an Konkurrenz, und so wurde das Rennen bei teils Sintflut artigen Regenfällen von Beginn an extrem schnell gefahren. Aber auch diesmal konnten die Marinbikes-Fahrer alle Attacken mitgehen und hatten so immer eine weiter Topplatzierung in Reichweite. Da aber keine Gruppe sich entscheidend absetzten konnte, entschloss man sich erneut auf einen Massensprint hinzuarbeiten. Folglich übernahmen Fritz Meingast, Daniel Rattelmüller, Peter Renner und Christoph Schwerdt in den letzten Runden die Tempoarbeit im Feld, um weitere Angriffe zu unterbinden und Christopher Schunk erneut in Position zu bringen. Der Sprinter von VFR Herpersdorf belohnte dann die Mannschaftsleistung mit einem fulminanten Sprint auf der Zielgeraden und gewann das erste Straßenrennen für das Team Marinbikes 2010. Auf den Plätzen folgten Sebi Körber (RC Wendelstein) und Toias Holweger (Team Erdgas Schwaben). Mit Peter Renner schaffte zudem ein weiterer Marinbikes-Fahrer den Sprung in die TopTen und wurde achter.

Patrik Jordan hatte im Rennen der Elite C leider weniger taktisches Glück und verpasste die entscheidende Gruppe. Im Spurt aus dem Feld konnte er sich aber vorne platzieren und kam auf einen guten 13. Rang.
Am nächsten Wochenende steht mit dem 1. GP Allgäu eine
Doppelveranstaltung (Samstag/Sonntag) an. Zudem geht Christoph
Schwerdt beim Steherrennen in Bielefeld an den Start.
Bericht: Christoph Schwerdt
Erfolgswoche fürs Team Marinbikes
In der letzten Woche waren die Fahrer der RG Team Marinbikes bei 5 Wettbewerben am Start und standen dabei gleich 3 mal auf dem Podest!
Den Anfang machte bereits am Donnerstag Christoph Schwerdt beim Steherrennen in Singen. Nachdem bereits erfolgreichen Steher-Debüt am vorherigen Sonntag in Nürnberg (Platz 8), reichte es bereits 4 Tage später zum ersten Sieg in dieser Disziplin. Nach Platz 3 im ersten Lauf über 75 Runden, bei dem Schwerdt noch sichtlich Probleme mit der ungewohnt kurzen 200m-Bahn hatte, gelang dank der Erfahrung von Schrittmacher Rudi Pühringer ein Überraschungsangriff gegen Ende des zweiten Laufs (100 Runden) und sicherte den Sieg in diesem Durchgang. Da hinter Schwerdt der Sieger des ersten Laufs, Bruno Menzi (Schweiz) nur Rang 3 hinter Sebi Körber (Wendelstein) belegte, lagen alle drei Gespanne punktgleich an der Spitze. Da der entscheidende dritte Lauf wegen einsetzenden Regens nicht mehr ausgetragen wurde, wurde das Gespann Pühringer/Schwerdt durch den Sieg im längeren der beiden Läufe zum Sieger erklärt. „Ich denke unter normalen Umständen hätte ich im dritten Lauf keine Chance gegen die beiden Favoriten gehabt und wäre dritter geworden“, relativierte der Herpersdorfer das Ergebnis, freute sich aber trotzdem riesig über seinen ersten Stehersieg. (mehr auf http://www.stayer.de/nachrichten/christoph-schwerdt-schl%E4gt-auf-der-bahn-ein/20100521074717.php)
Am Pfingstwochenende war das Team Marinbikes dann zweigleisig unterwegs: während die Fahrer Schunk, Meingast und Jordan in Niederpöring auf der Radrennbahn sowie beim Wartenberger Pfingstkriterium starteten, vertraten Schwerdt, Rattelmüller, Renner und Korndörfer die Marin-Farben bei den schweren Straßen-Klassikern in Villingen-Schwenningen und Merdingen.
Und gleich am Sonntag konnten zwei weitere Podestplätze eingefahren werden: Dank der Unterstützung durch seine Teamkollegen konnte Christopher Schunk vom VfR Herpersdorf im stark besetzten Punktefahren den dritten Rang belegen und so nach Platz 2 in Kehlheim zum zweiten Mal in dieser Saison aufs Podest steigen.
Fast zeitgleich glänzte der Rest des Team Marinbikes eim Straßen-Klassiker in Villingen-Schwenningen. Nach zuvor starker Mannschaftsleistung, durch die kaum eine Attacke ohne Beteiligung der Marin-Fahrer von statten ging, gelang es Christoph Schwerdt sich mit einer 15köpfigen Spitze vom 250 Mann starken Fahrerfeld abzusetzen. In der Schlussphase des Rennens über 20 Runden auf dem welligen Kurs und insgesamt 135km teilte sich die Spitze erneut. Leider verpasste Schwerdt die Attacke des späteren Siegers Christian Emminger (Schweiz) und des zweiten Sven Forberger (Team Isaac-Torgau), die mit gut einer Minute Vorsprung das Ziel erreichten. Allerdings konnte sich der Herpersdorfer am letzten Anstieg der restlichen Konkurrenz entledigen und kam solo auf Rang drei ins Ziel.
Am Montag konnten die starken Ergebnisse des Vortags leider nicht wiederholt werden. In Wartenberg konnte sich zwar keiner der Fahrer des Team Marinbikes platzieren, durch engagierte Fahrweise und den Gewinn einiger Prämienwertungen konnte man aber auch mit diesem Rennen zufrieden sein. In Merdingen sah es zunächst wieder sehr gut aus für die Marin-Jungs. Auf dem schweren Rundkurs über insgesamt 150km waren zwischenzeitlich sogar drei Fahrer in der Spitzengruppe vertreten. Durch die teils sehr unterschiedlichen Interessen der großen Teams lief das Rennen aber immer wieder zusammen. Erst als selbst bei den Profis langsam die Kräfte nachließen, konnte sich eine 15köpfige Gruppe endgültig absetzen, in der mit Christoph Schwerdt wieder das Team Marinbikes vertreten war. Im Finale agierte dieser aber diesmal etwas glücklos und beendete das Rennen als 11. Peter Renner rundete mit Platz 21 das erfolgreiche Wochenende ab. Sieger in Merdingen wurde der Zweit vom Vortag, Sven Forberger (Team Isaac-Torgau).
Am nächsten Wochenende wird das Team Marinbikes bei Rundstreckenrennen in Döhlau und Passau am Start stehen. Bericht: Christoph Schwerdt
Team Marinbikes: 5 Rennen in fünf Tagen
Im Lauf der letzten Woche waren die Fahrer der RG Team Marinbikes gleich bei fünf Veranstaltungen am Start und erzielten durchaus beachtliche Ergebnisse.
Den Auftakt machte bereits am Mittwoch der Auftakt zum Radsport-Duschl-Cup 2010, der Mittwochabend Rennserie auf der Rennbahn in Nürnberg. Hier gewann Christoph Schwerdt vom VfR Herpersdorf das Ausscheidungsfahren und belegte Rang 2 im Punktefahren über 40 Runden.
Am Donnerstag stand das Team dann in Altenstadt am Start. Trotz hektischem Rennverlauf über knapp 90 km, gelang es die besprochene Taktik umzusetzen und das Feld für einen Massensprint zusammen zu halten. Im Finale bekam man aber die größere Erfahrung der anderen Teams zu spüren und konnte den Sprint für Christopher Schunk nicht wie geplant vorbereiten. Dieser konnte so seinen dritten Platz aus dem Vorjahr nicht wiederholen und belegte beim Sieg von Willi Herbst (Herbalife-Focus) Rang 12.
Deutlich besser lief es dann für „Schunki“ beim Sprintrennen in Kehlheim am Samstag. Im Finale um den Sieg fiel die Entscheidung so knapp für Sebastian Körber (RC Wendelstein) aus, dass dieser sich selbst seines Sieges gar nicht so sicher war und spontan anbot, das Preisgeld mit dem Marinbikes-Sprinter zu teilen. „Normalerweise weiß man vom Gefühl her immer, ob man einen Sprint gewonnen oder verloren hat, aber diesmal war sich keiner von uns auch nur annährend sicher!“, so die beiden Finalisten. Schunk war aber trotz der knappen Entscheidung mit Platz 2 mehr als zufrieden, zumal seine Teamkollegen Daniel Rattelmüller und Benni Kochendörfer das Ergebnis auf den Plätzen 8 und 10 abrundeten.
Am Sonntag stand dann mit Schrobenhausen eines der traditionsreichen bayerischen Straßenrennen an. Auch hier rechnete man sich mit einem zu erwartenden Sprintfinale gute Chancen aus. Allerdings gelang es diesmal nicht, eine stark besetzte 8köpfige Spitzengruppe wieder zu stellen, die somit den Sieg unter sich ausmachte. Während Bernd Brennauer (Erdgas Schwaben) das Rennen vor Erik Hoffmann (Baier Landshut) für sich entschied, sprintete Marinbikes-Neuzugang Benni Kochendörfer vom VFR Herpersdorf aus dem Feld noch auf einen achtbaren 9. Rang.
Etwas zeitversetzt ging am selben Tag der Herpersdorfer
Christoph Schwerdt beim „Maipreis der Steher“ auf der Rennbahn in
Nürnberg an den Start. Für ihn und seinen Schrittmacher Frank
Schwarz (RC Wendelstein) war es das erste Rennen in dieser
Disziplin. Entsprechend niedrig waren die Erwartungen: „Wir sind
beide Anfänger und nur hier um zu lernen!“, hieß es vor dem Start.
Im zweiten Vorlauf über 75 Runden lief es dann aber überraschend
rund: zwar erreichte man keinen der Plätze 1-4, die zum direkten
Einzug ins Finale qualifizierten, mit Platz 5 und der Tatsache,
dass dieser Vorlauf der schnellere der beiden Qualifikationsläufe
war, durfte man trotzdem beim hochkarätig besetzten Endlauf über
100 Runden starten. „Hier ging es dann wirklich nur darum, die
Distanz zu überstehen – ich hatte riesig Respekt vor den hundert
Runden!“, betonte Schwerdt. Am Ende war man aber mit Rang 8 sehr
zufrieden. Sieger Timo Scholz demonstrierte indes seine Top-Form,
deklassierte die Konkurrenz förmlich und überrundete beinahe das
komplette Feld.
Bericht: Christoph Schwerdt
Ein Vizemeistertitel bleibt im Team- Friedrich Meingast 2. im Zeitfahren
Ein durchaus positives Abschneiden konnte dass Team Marinbikes bei den Bayerischen Straßenmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Karbach verzeichnen. Dabei war der Samstag der deutlich erfolgreichere Tag: beim schweren Einzelzeitfahren über 40km kam Mitfavorit Friedrich Meingast auf einen starken 2. Rang und wurde Vizemeister. Mit einer Zeit von 50:57min musste sich der Deutsche Hochschulmeister von 2007 nur Richard Stockhausen (Team Magnesium Pur) geschlagen geben und verwies den mehrfachen bayerischen Bahnmeister Florian Fromm (RSV Passau) auf den dritten Rang. Für eine Überraschung sorgte Meingasts Marinbikes-Teamkollege, und Vereinskamerad beim VFR Herpersdorf, Peter Renner, der als Sechster nur um 7 Sekunden den Sprung aufs Podium verpasste und erst einige Tage vorher zum ersten Mal auf einem Zeitfahrrad saß.
Am Sonntag konnte das Team Marinbikes zwar über lange Strecken
dass Rennen aktiv mit gestalten und war bei vielen Attacken
vertreten, am Ende konnte aber der Vizetitel aus dem Vorjahr durch
den Herpersdorfer Christoph Schwerdt nicht wiederholt werden. Nach
8 schweren Runden über insgesamt 140km kam Schwerdt als 16. ins
Ziel. Nach überwundener Zwangspause durch eine schwere
Darminfektion war dieser aber froh, überhaupt am Start stehen zu
können: „Ich fühlte mich 5, 6 Runden wirklich gut. Aber als sich in
der vorletzten Runde eine 14köpfige Gruppe formte, hatte ich
bereits zu kämpfen und in der letzten Runde war ich dann mit meinen
Kräften am Ende und konnte mich gerade noch vor dem Feld ins Ziel
retten“. Seine Marinbikes-Teamkollegen beendeten das Rennen nach
starker Mannschaftsleistung im Hauptfeld. Bayerischer Meister im
Straßenrennen wurde Helmut Trettwer (Baier Landshut) vor
Christopher Brand (VCR Regensburg) und Jonas Schmeißer
(Heizomat).
Bericht: Ch. Schwerdt
Erste Topplatzierung für das Team MARINBIKES
Aichach, 11.04.10 – Nach bereits offensiver Fahrweise in den vorangegangenen Wochen wurde in Aichach nun endlich die erste Topplatzierung für die neue Renngemeinschaft Team Marinbikes eingefahren.
Beim zweiten bayerischen Frühjahrsstraßenklassiker in Aichach fuhr Christoph Schwerdt mit Platz 5 recht knapp am Podest vorbei. Auf der schweren 7km Runde waren auch zum ersten mal die neuen Stelvio Carbonräder im Einsatz, die bei widrigen Bedingungen gleich ihren ersten Härtetest mit Bravour bestanden: 6 Grad und Schneeregen am Start waren nicht gerade materialfreundliche Bedingungen. Bereits in der zweiten von 15 Runden über insgesamt 105km ging Schwerdt in die Offensive und attackierte am Anstieg. Folgen konnten zunächst 10 Fahrer, die sich aber schnell auf fünf verringerten. Es formte sich eine sechsköpfige Spitzengruppe in der u.a. auch die Topfavoriten Erik Hofmann (Baier Landshut) und David Hesselbarth (Heizomat) vertreten waren. Nach einigen schnellen Runden hatte man sich einen Vorsprung von einer Minute erarbeitet, doch das Feld gab sich nicht geschlagen, so dass der Ausgang des Rennens noch lange offen war. Erst als drei Runden vor Schluss der Vorsprung schlagartig auf drei Minuten anwuchs war klar dass der Sieger aus der mittlerweile auf fünf Fahrer reduzierten Gruppe kommen musste. Im Finale folgten dann wechselnde Attacken, wobei die beiden Teamkollegen Hofmann und Tretwer (beide Landshut) ihre Überlegenheit ausspielten und schließlich Hofmann alleine an der Spitze dem sicheren Sieg entgegen fuhr. Dahinter kamen Bernd Brennauer (Erdgas Schwaben) und Christoph Schwerdt jeweils solo auf den Plätzen 2 und 3 auf die Zielgerade. Während Brennauer den Platz auf dem Treppchen noch ins Ziel retten konnte, wurde Schwerdt 200m vor dem Ziel noch von Tretwer und Hesselbarth überspurtet, und musste sich mit Platz fünf zufrieden geben. Christopher Schunk gewann nach überstandener Erkältung überlegen den Spurt des Feldes und auch die Form der weiteren Teammitglieder lässt für die nächsten Wochen auf weitere Ergebnisse hoffen. Youngster Patrik Jordan kam im C-Rennen auf einen achtbaren 12. Platz und bestätigte seine ansteigende Formkurve.
Christoph Schwerdt
Frühjahrsmarathon 2010
Gelungene Cross-Premiere am Reichelsdorfer Keller
Der 4-fache Crossmeister aus Österreich, Peter Presslauer, war im Hauptrennen der überragende Mann des Tages
REICHELSDORFER KELLER - Als gelungene Premiere darf man den «1.
Marinbikes-Cross-Cup» bezeichnen, den der VfR Herpersdorf am
vergangenen Sonntag auf dem Gelände der Radrennbahn am
Reichelsdorfer Keller durchgeführt hat. Im Hauptrennen der
Männer-Eliteklasse war auf dem mit Hindernissen erschwerten 1,8
Kilometer langen Kurs Peter Presslauer (Team Vorarlberg-Corratec)
der überragende Mann des Tages.
Der 4-fache Crossmeister Österreichs, der in den ersten Minuten
nach einem Defekt von der Spitze auf Platz sechs zurück gefallen
war, kämpfte sich Runde um Runde wieder eisern nach vorne. Im
Finale verwies er den lange führenden Cross-Spezialisten
Christopher Maletz (Team White Rock) und Thomas Lechermann ( Team
Baier Landshut) klar auf die Plätze. Bester Lokalmatador war der
Wendelsteiner Matthias Lastowsky (AAN-Racing-Team) auf Rang fünf.
Seine Teamkameraden Sebastian Körber und Florian Fischer erkämpften
sich unter verdientem Beifall die Plätze neun und zehn.
«Es hat richtig Spaß gemacht, heute mal anders am Keller
loszulegen», schwärmte Sebastian Körber im Ziel. Spaß gemacht hatte
die ungewöhnliche Cross-Premiere auch den getreuen Radsportfans,
die von den Rängen aus fast die gesamte Rennstrecke sehr gut
überblicken konnten. «Wieso ist man eigentlich nicht schon früher
auf diese tolle Idee gekommen?», fragten sich die fränkischen
Radsport-Freaks. Bernd Adamsky vom Hauptsponsor Marin-Bikes
versprach nach der gelungenen Veranstaltung spontan: «Das war
großartiger Radsport, der heute geboten wurde. Deshalb würden wir
auch in den nächsten Jahren hier gerne dabei sein.»
Organisator Christoph Schwerdt, der mit den Mannen des VfR
Herpersdorf die «Cross-Piste» vorbildlich präpariert hatte, freute
sich über diese spontane Zusage, ebenso wie über den
beachtenswerten elften Platz, den Peter Dertinger als bester VfRler
belegte. Auch Andreas Zentara, seit drei Jahren Bahnchef der
Reichelsdorfer Piste, war begeistert: «Was heute hier geboten
wurde, war wirklich Spitze. Dazu stellen wir das Gelände der
Radrennbahn auch künftig gerne zur Verfügung. Es würde mich sehr
freuen, wenn dieses Cross-Rennen auch in den nächsten Jahren
stattfinden würde!»
Die Ergebnisse:
Männer-Eliteklasse: 1. Peter Presslauer (Team Vorarlberg-Corratec),
2. Christopher Maletz (Team White Rock), 3. Thomas Lechermann (Team
Baier Landshut), 4. Severin Schweisguth (Bikesport Regensburg), 5.
Matthias Lasowky (AAN-Racingteam Wendelstein), 6. Florenz Knauer
(Team Kuoto Indeland), 7. Sven Baumann (RTR Viernau), 8. Michael
Walter (RC Radl-Express Feucht), 9. Sebastian Körber, 10. Florian
Fischer ( beide AAN-Racingteam Wendelstein), 11. Peter Dertinger
(VfR Herpersdorf), 12. Ludwig Döhl (Run&Bike Kelheim), 13.
Tobias Dohlus (AAN-Racingteam Wendelstein), 14. Stefan Kühnhold (RC
Radlexpress Feucht), 15. Edgar Dohlus (AAN-Racingteam
Wendelstein).
Jugendklasse U17: 1. Lukas Meiler (TSV Oberammergau), 2. Ferdinand
Riedl (RV Sturmvogel München), 3. Tobias Ochsenkühn (VfR
Herpersdorf).
Schüler: 1. Anna Knauer (RC Germania Weißenburg), 2. Juri Fischer
(RMV Concordia Strullendorf).
Cross-Rennen der Hobby-Klasse: 1. Werner Stengel (Team Langenzenn),
2. Bernd Gazda (RMV Concordia Strullendorf) , 3. Fred Thurm
(Nürnberg), 4. Robert Hofmann (RC Radlexpress Feucht), 5. Thomas
Liebchen (Team Bike-Border), ..., 7. Michael Thalheimer (VfR
Herpersdorf).
Frauen: 1. Sandra Fortunato (RC Radlexpress Feucht).
Quelle: Manfred Marr, Schwabacher Tagblatt
http://schwabacher-tagblatt.de/artikel.asp?art=1140936&kat=45
Weitere Berichte über den 1. Marinbikes Crosscup des VfR
Herpersdorf:
http://www.radsport-forum.de/content/c_51504_news.htm
http://www.radsport-forum.de/content/c_51525_news.htm
Saison 2009
Herpersdorfer Radsportler in BDR-Rangliste sehr gut vertreten
Seit wenigen Tagen ist die Rangliste des Bundes Deutscher Radfahrer für die Saison 2009 abgeschlossen und die Platzierungen endgültig. Für die Rangliste werden alle Platzierungen deutscher Fahrer bei nationalen und internationalen Radrennen berücksichtigt.
Am besten im bundesweiten Vergleich vertreten sind die beiden Jugend U17-Fahrer Jan Wälzlein und Tim Winkler. Sie belegten aufgrund ihrer Siege und Platzierungen in der Endabrechnung die Plätze 35 und 51. In der Rangliste des Bayerischen Radsportverbandes für die Jugendfahrer belegt Jan Wälzlein den 2. und Tim Winkler den 12 Rang. Bester Herpersdorfer Fahrer in der Klasse der Junioren U19 war Jan Zwerina auf Platz 267. Bei den Schüler U15 wurde Tobias Ochsenkühn 32. im Vergleich der bayerischen Fahrer.
Die Amateure des VFR Herpersdorf haben ebenfalls sehr gute Endplatzierungen erreicht, v. a. wenn man berücksichtigt, dass sie zusammen mit den deutschen Radprofis in einer Gesamtwertung geführt werden. Sieger der Rangliste der Männer ist André Greipel vom ProTour-Team Columbia. Christoph Schwerdt ist auf Platz 205 bester Amateur des VFR Herpersdorf. Knapp dahinter liegen Peter Dertinger (Pl. 245), Christopher Schunk (Pl. 258) und Fritz Meingast (Pl. 279). Die vier vom Team-Marin-Bikes-Herpersdorf konnten so manchen Profi hinter sich lassen und zählen als Inhaber einer A-Lizenz zu den besten fünf Prozent der deutschen Amateurfahrer, denn nur 292 Radsportler gehören der höchsten deutschen Amateurklasse an.
Jens Singer schaffte als einziger Herpersdorfer C-Amateur den Sprung in die BDR-Rangliste und belegte Rang 853. Wenn man berücksichtigt, dass für die Rangliste 5.365 lizenzierte Amateurradsportler gewertet werden, ebenfalls eine beachtliche Leistung.
Damit auch in der Saison 2010 wieder Erfolge eingefahren werden können, hat für die meisten Radsportler beim VFR Herpersdorf die Vorbereitung bereits begonnen. Seit November findet wieder das wöchentliche Konditionstraining in der Turnhalle der Beckmannschule in Worzeldorf statt (dienstags, 18.30-20.00 Uhr). Das Nachwuchstraining wird je nach Wetterlage mit dem Mountainbike oder dem Rennrad am 21. November wieder beginnen. Treffpunkt ist am Vereinsheim des RC Herpersdorf in Worzeldorf um 10.30 Uhr. Einige wenige sind bereits im Winter bei den Querfeldeinrennen aktiv. Tim Winkler konnte mit einem 13. Platz am vergangenen Wochenende beim Radcross in Wiesbaden bereits die ersten Ranglistenpunkte für 2010 sammeln.
http://schwabacher-tagblatt.de/artikel.asp?art=1125544&kat=45
Größter Erfolg im Internet
RADSPORT Jens Singer sitzt für die Deutsche
Kinder-Krebshilfe im Rennsattel
Die Deutsche Kinder-Krebshilfe finanziert sich ausschließlich aus
freiwilligen Spenden der Bevölkerung. Sie erhält weder öffentliche
Mittel noch Geld von der Pharmaindustrie und bezahlt fast alle
Therapiestudien bei Kindern in Deutschland. Von Klaus Nüsser
OBERFERRIEDEN | Den Oktober 2009 wird Jens Singer in seinem Leben
nicht vergessen. Am Monatsanfang belegte der Radsportler Platz acht
bei einem Kriterium inHerxheim (Rheinland-Pfalz). Das war seine
dritte Platzierung in dieser Saison, die nach schwierigenWochen so
noch versöhnlich endete. Die folgende Trainingspause nutzte er, um
am 10. Oktober in der Waldkapelle der Belziger Rehaklinik seine
Christina aus Fredersdorf zu heiraten. Kennen gelernt hat der
gebürtige Vogtländer, der jetzt bei Nürnberg lebt, seine Frau im
Internet. „Es war eine schöne Feier mit rund 60 Gästen, die genau
nach unserem Geschmack war“, erzählte der junge Ehemann. Jens und
Christina Singer bedanken sich von Herzen bei ihren Eltern Ilona
und Klaus Gehricke, die die Hochzeit hauptsächlich
organisierten.Unvergesslich war auch die Fahrt im Oldtimer des
Skoda-Autohauses Zobel aus Dahnsdorf. Der Alltag des jungen Paares
ist ebenfalls nicht alltäglich. Auf die Stunde genau zweiWochen
nach der Hochzeit stand Jens Singer mit seinem Rennrad in München
auf dem Marienplatz und radelte dort sechs Stunden für die Stiftung
Deutsche Kinder- Krebshilfe (siehe Foto rechts). „Es ist zwar immer
sehr hart, aber an der Geschichte hängt meinHerz und deshalb dieser
Einsatz“, erklärt Jens Singer. „Seit demWinter 2006 fahre ich hier
Jahr für Jahr auf Rollen.Dabei habe ich zusammen mit der
Benefizradtour 2007, wo ich in acht Tagen 3000 Kilometer durch alle
Bundesländer fuhr, bis heute fast 27000 Euro für die Stiftung
gesammelt. Anfangs war mein Ziel 10000 Euro, jetzt will ich
weitermachen, so lange es geht.“ Selbst Prominente wieMatthias
Sammer (Fußball) oder Schauspieler Wolfgang Fiereck (schon zweimal)
spendeten bei Jens Singer, der bis Weihnachten 30000 Euro zusammen
haben will.
Fläming-Echo / Lokalsport, 29.10.2009
Jens Singer (31), der aus Treuen stammt und in der Nähe von
Nürnberg lebt, hat sein letztes Radrennen der Saison auf Platz 8
beendet. Mit seinem brasilianischen Teamkollegen Ricardo bestritt
er am Sonntag das CKlasse- Kriterium in Herxheim über 24 Runden á
2,5 km. Bei der vierten von fünf Wertungen wurde er nach einer
beherzten Attacke Zweiter, was ihm drei Punkte einbrachte. „Damit
gelang mir nach schwierigen Wochen ein versöhnlicher
Saisonabschluss“, freute er sich. Am Samstag ruft für Jens Singer
die Hochzeit. In der Waldkapelle im brandenburgischen Belzig wird
er seine Christina (27) standesamtlich ehelichen. Die beiden kennen
einander drei Jahre und wohnen schon zusammen. Nach den
Flitterwochen will der passionierte Radsportler in München wieder
für die Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe fahren. (gb)
Reichenbacher Zeitung, 07.10.2009
Erfolgreicher Saisonabschluss der Amateure
Peter Dertinger steigt in die höchste deutsche
Amateurklasse auf
Am Samstag fuhr ich mit meinem Teamkollegen Ricardo und Peter in
Forst ein B/C Kriterium das mit 65 Runden a 1 Km und 12 Wertungen
zu fahren war. Mir gings von anfang an nicht so besonders und so
ging ich ach aus taktischen gründen mit hinblick auf das Rennen am
Sonntag nach 35 gefahrene Runden und Kilometern aus dem Rennen.
Ricardo hatte sich leider schon vor mir aus dem Rennen
verabschiedet. Einzigst Peter hielt heute die Farben des VFR hoch
und holte sich in der Schlusswertung noch wichtige Punkte die ihm
zu einer Platzierung reichten. Damit hat Peter nun endlich seine 5.
Platzierung und somit den langersehnten Aufstieg in die A-Klasse
geschafft.
Jens Singer beendet Saison mit Platz 8 in
Herxheim
Am Sonntag fuhr ich und Ricardo das C-Klasse Kriterium in Herxheim
welches über 24 Runden a 2,5 km ging. Auf diesen 60 Km wurden nur 5
Wertungen ausgefahren, was bedeutet ranhalten beim fröhlichen
Punkte sammeln. Von anfang an fuhr ich nur auf Wertungen. Bei der
ersten Wertung reichte es noch nicht ganz, ein Püntchen hatte ich
da schon vor Augen, die mir aber leider noch kurz vor dem
zielstrich entrissen wurden und so ging ich dabei erstmal leer aus.
Immer wieder versuchten es Gruppen in denen auch ich immer wieder
mein Glück versuchte was mir aber nie wirklich gelang. Das kostete
Kraft, die mir dann auch bei den Wertungen 2 und 3 fehlte und so
reichte es auch hier nicht. Bei der 4. Wertung hatte ich dann mehr
Glück und attackierte schon vor der Zielkurve. Dieser
Überraschungsmoment reichte mir einen kleinen vorsprung von gut 5
Metern herauszufahren. Leider konnte ich diesen Vorsprung nicht bis
zur Ziellinie retten und wurde bei dieser Wertung nur 2 was mir 3
Punkte einbrachte. Bei der letzten Wertung ging dann nichts mehr
und wollte auch nichts mehr riskieren. War froh das ich nicht noch
stürzte und heil ins Ziel rollte. Mit den 3 Punkten holte ich mir
Platz 8 und somit meine 3. Platzierung und damit gelang mir nach
schwierigen Wochen doch noch ein versöhnlicher Saisonabschluß über
den ich mich doch sehr freute. Nun ist die Radsaison für mich
beendet und jetzt steht erstmal meine Hochzeit am 10.10.2009 im
Vordergrund bevor ich dann von ab ende Oktober in München wieder
für die Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe fahren werde.
Bericht von Jens Singer
http://www.radsport-forum.de/content/c_50545_news.htm
Heiße Sprints auf kleinen Reifen
Am 27.09.2009 veranstaltete der VFR Herpersdorf wieder erfolgreich ein Anfängerradrennen in Großschwarzelohe. Bei bestem Radlerwetter gingen die Kinder und Jugendlichen auf die kleine Rennrunde auf dem Parkplatz des Kauflandes und kämpften unter dem Applaus der Zuschauer um jede Platzierung. Je nach Alter, Radsporterfahrung und Rad wurden die teilnehmenden Kinder von Jugendleiter und Nachwuchstrainer Norbert Preuß ins Rennen geschickt. So konnte im Rennen der Jahrgänge 1998 und jünger die erste Starterin Anna Dürschner mit ihrem Mountainbike bis zur Hälfte des Rennens ihren Vorsprung halten, ehe sie von den beiden Rennradlern Noah und Manuel Kawohl eingeholt wurde. Am Ende gewann der 9-jährige Manuel vor seinem drei Jahre jüngeren Bruder Noah. Die Mountainbikerin Anna wurde dennoch Dritte.
Das Rennen der älteren Jahrgänge (1998 bis 1996) begann ähnlich spannend. Hier war es Stefan Siebentritt, der mit seinem Mountainbike als erster mit einem kleinen Vorsprung auf die Strecke geschickt und von den restlichen Fahrern gehetzt wurde. Doch auch hier hatten am Ende die Rennradfahrer die Nase vorn. Florian Kronberger gewann vor Johannes Ramsauer und Maximilian Glockner.
Danach traten noch fünf wackere Radsportanfänger gegen den amtierenden Bayersichen Meister des VFR Herpersdorf Michael Schübel an. Der 12-jährige gab sich aber keine Blöße und gewann dieses kurze Rennen zum Abschluss der Veranstaltung.
Natürlich gab es, wie es sich für ein richtiges Radrennen gehört, auch eine Siegerehrung, bei der alle Teilnehmer neben einer Urkunde und einem Cadion-Riegel auch ein T-Shirt von shirts-and-shirts.de als Andenken erhielten.

Ergebnis Rennen 1 Jahrgänge 1998 und jünger:
- Manuel Kawohl
- Noah Kawohl
- Anna Dürschner
- Max Pitto
- Stefan Schmoll
- Tim Hutzler
Ergebnis Rennen 2 Jahrgänge 1998 bis 1996
- Florian Kronberger
- Johannes Ramsauer
- Maximilian Glockner
- Leo Kawohl
- Eberhard Hauenstein
- Stefan Siebentritt
- Sebastian Graf
weitere Fotos von Jan.
Zeitgleich belegte der Herpersdorfer Jugendfahrer und ehemalige Teilnehmer des 1. Schritts Jan Wälzlein beim Rennen in Mindelheim den 2. Platz. Amateur Peter Dertinger wurde 11.
Erfolge in allen Klassen für den VFR Herpersdorf
„Radsport in Herpersdorf lebt weiter“. Mit dieser Schlagzeile begann das Jahr 2009 für den noch jungen VFR Herpersdorf. In der Saison 2009 konnten nun die Herpersdorfer Radsportler diesen Satz mit zahlreichen Erfolgen untermauern.
So liegt es nicht nur an den unzähligen Erfolgen der Vergangenheit, dass die Radsportler aus Herpersdorfer weit über die Nürnberger Stadtgrenze hinaus bekannt sind, sondern auch an den derzeit tollen Leistungen der Amateure- und Jugendfahrern des VFR Herpersdorf e. V..
Gute Nachwuchsarbeit zeigt Erfolg
So konnten die Nachwuchsfahrer in dieser Saison bereits diverse
Landesmeistertitel auf Straße und Bahn gewinnen. Insbesondere
Michael Schübel (Schüler U13), Jan Wälzlein und Tim Winkler (beide
Jugend U17) kehren regelmäßig an den Wochenenden mit Siegen von den
Radrennen zurück.
Unter der Woche wird fleißig trainiert, zum einen auf der
Radrennbahn Am Reichelsdorfer Keller und zum anderen beim
Vereinstraining an der Schleuse Leerstetten. Beim Bahntraining
können sich die Jugendlichen noch so machen Kniff oder Trick von
den Herpersdorfer Amateuren abschauen, die ebenfalls mit Medaillen
dekoriert von den Bayerischen Bahnmeisterschaften zurückgekehrt
sind. Rennfahrer, wie der ehemalige Radprofi Christoph Schwerdt
stehen den Jugendlichen im Verein gerne mit Rat und Tat und wenn
nötig, auch mit einem Rennrad zur Seite. Auf der Straße werden die
Jungen und Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren von Norbert Preuß
betreut. Der langjährige Triathlon- und Radsporttrainer kennt genau
seine „Pappenheimer“. So kann er mit viel Engagement die
Begeisterung für den Radsport seiner Schützlinge fördern, die nicht
nur im Nürnberger Süden wohnen, sondern zum Teil sogar aus
Zirndorf, Hersbruck oder Greding zum Training kommen. Die stetig
sich vergrößernde Trainingsgruppe, sowie die Erfolge seines
langfristigen Trainingsaufbaus geben ihm Recht.
Zuletzt belegte das jüngste Talent des VFR Michael Schübel beim Radrennen „Rund um die Nürnberger Altstadt“ am vergangenen Sonntag vor einer großartigen Kulisse mit über 50.000 Zuschauern den 2. Platz im Rennen der Schüler U13.
Team Marin Bikes gehört zu Bayerns Spitze
Nicht nur der Nachwuchsbereich des VFR Herpersdorf gehört zur
bayerischen Spitze, auch die Amateure des „Team Marin Bikes
Herpersdorf“ können bereits einige Saisonsiege und Aufstiege
verzeichnen. Durch die couragierte und aufopferungsvolle Fahrweise
für das Team gelingt es fast immer, einen der Spitzenfahrer wie
Fritz Meingast, Christoph Schwerdt, Christopher Schunk oder Peter
Dertinger, unter den Top Ten oder gar auf dem Treppchen zu
platzieren.
Beim Jedermannrennen über 90 Kilometer im Rahmen des Radrennens
„Rund um die Nürnberger Altstadt“ kamen alle gestarteten
Herpersdorfer mit der ersten Gruppe ins Ziel, wobei Jens Singer den
10. Platz von rund 900 gestarteten Fahrern für das Team Marin Bikes
Herpersdorf ersprintete.
1. Schritt für die Rennfahrer von Morgen
Am 27. September veranstaltet der VFR Herpersdorf wieder ein Anfängerradrennen. Bei diesem sogenannten „1. Schritt“ können Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 1996 bis 2000 Rennluft schnuppern und sich über die Nachwuchsarbeit beim VFR Herpersdorf informieren. Start ist um 15.30 Uhr auf dem Parkplatz des Kauflandes in Großschwarzenlohe.
http://schwabacher-tagblatt.de/artikel.asp?man=12&art=1088029&kat=45
Schneller und riskanter
FEUCHT - «Sicher, gefährlich ist es schon, doch daran darf man während der Fahrt gar nicht denken und Angst man sollte auf keinen Fall haben, denn nur dann macht es wirklich Spaß, Radrennen auf dem Motorrad zu begleiten», sagt Oliver Muschweck. Der Feuchter Fahrradhändler ist lizenzierter «Motorrad-Kommissär» des Bundes Deutscher Radfahrer, von denen es in Deutschland insgesamt nur ...(weiterlesen: http://der-bote.de/artikel.asp?art=1083086&kat=39&man=12)
Sieg für Christoph Schwerdt in Meiningen
Am vergangenen Wochenende waren die Amateure des VFR Herpersdorf
Team MARIN Bikes dreimal am Start und dabei erneut sehr
erfolgreich.
Bereits am Samstag wurde Christopher Schunk bei einem Kriterium in
Dölzig guter Siebter in diesem hochkarätig besetzen Rennen, welches
Eric Baumann vom Team Nutrixxion gewann.
Christoph Schwerdt belegte nahezu zeitgleich in Buchlohe beim
ebenfalls extrem stark besetztem Kriterium Rang 12. Sieger wurde
mit Grischa Janorschke ebenfalls ein Nutrixxion-Profi.

Am Sonntag sorgten beide gemeinsam dann verstärkt durch Friedrich
Meingast für eines der Highlights dieser Saison. In Meiningen
dominierten die 3 Herpersdorfer von Beginn an das Kriterium der
Klassen KT/ABC und Schunk sicherte sich souverän die ersten beiden
Wertungen. Nach 10 der 70 zufahrenden Runden attackierte dann
Christoph Schwerdt und nur Maximilian Hornung (Team Mangertseder
Bachmeier) konnte im folgen. Nachdem Meingast und Schunk das Feld
kontrollierten und sämtliche Konterattacken im Keim erstickten,
gelang dem Duo schnell ein Rundengewinn. Obwohl Schwerdt bei allen
Wertungen vor Hornung lag., ließ er es nicht auf ein weiteres
Sprintduell ankommen und attackierte kurz nach dem Rundengewinn
erneut, und diesmal konnte auch der spätere zweit platzierte
Hornung nicht mehr folgen. Kurz vor Rennende machte Schwerdt dann
mit seinem zweiten Rundengewinn den Sieg endgültig perfekt.
Christopher Schunk war zu diesem Zeitpunkt bereits sicherer
Dritter, und so konnte man Fritz Meingast noch im Kampf um Punkte
unterstützen, der trotz viel geleisteter Arbeit für seine Kollegen
noch bis auf Platz 5 nach vorne fuhr und so das Ergebnis des Team
MARIN Bikes Herpersdorf abrundete.
Bericht: Christoph Schwerdt
Doch auch der Herpersdorfer Nachwuchs trumpfte wieder auf: Der 12-jährige Michael Schübel wurde 2. in Ellwangen und gewann das Rennen in Buchlohe. Jan Wälzlein verpasste in Buclohe knapp seinen fünften Saisonsieg und wurde ebenfalls Zweiter.
http://schwabacher-tagblatt.de/artikel.asp?art=1079706&kat=45
Herpersdorfer Talente fahren von Sieg zu Sieg
Derzeit erlebt der Radsport in Herpersdorf einen Aufwind wie
seit vielen Jahren nicht mehr. Seitdem das Nachwuchstraining von
dem erfahrenen Radsport- und Triathlontrainer Norbert Preuß
geleitet wird, werden von seinen Schützlingen fast jedes Wochenende
Top-Ten-Platzierungen und Siege herausgefahren und die
Trainingsgruppe fast wöchentlich größer.

Allen davon fahren derzeit der Hersbrucker Jan Wälzlein und der
Herpersdorfer Tim Winkler. Beide starten für den VFR Herpersdorf in
der Alterklasse der Jugend U17 und begannen ihre Radsportkarriere
einst beim „1. Schritt“ des RC Herpersdorf. Der gewissenhafte und
langfristige Trainingsaufbau zahlt sich nun aus. Beide gehören zur
bayerischen Spitze und Jan nahm sogar an den Deutschen
Meisterschaften auf Straße und Bahn teil. Bei der Bayerischen
Meisterschaft im Mai gewann Tim das Zeitfahren knapp vor seinem
Vereinskollegen Jan. Am nächsten Tag holte der sich dann den Titel
des Landesmeisters seiner Altersklasse. Bei den Bayerischen
Bahnmeisterschaften auf dem Holzoval in Augsburg Anfang August
gewann Jan weitere drei Titel. Gemeinsam konnten beide in
dieser Saison bereits 13 Siege und weitere 10 Plätze auf
dem Treppchen einfahren.
Tim beendet in diesem Jahr seine Straßensaison bereits Ende August,
da er sich gezielt für die ab Oktober stattfindenden
Querfeldeinrennen vorbereiten will. Für Jan steht mit dem
Bahnrennen am 20. September am Reichelsdorfer Keller noch ein
letzter Saisonhöhepunkt an. Für die bayerischen Jugendfahrer geht
es hier zum letzten Mal um Ranglistenpunkte und Jan hat als derzeit
Zweitplatzierter noch die Möglichkeit, sich den Gesamtsieg als
bester bayerischer Fahrer 2009 zu sichern.
Team Marin Bikes VFR Herpersdorf triumphiert bei TirolWest Radmarathon in Landeck
Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und
einer überragenden Form von Timo Eckert und Heinz Sommer holte sich
das Team Marin Bikes VFR Herpersdorf beim schweren TirolWest
Radmarathon souverän den Sieg in der
Mannschaftswertung

Von Beginn an des Rennens waren die Trikots der vier Herpersdorfer
Heinz Sommer, Timo Eckert, Fabian Matthes und Axel Bauer in den
vordersten Reihen vertreten.
Bereits im Anstieg zur Bielerhöhe (2.037m), dem ersten Paß des Tages, wurde ein hohes Tempo gefahren und das große Feld in viele kleinere Gruppen zerrissen. Sommer und Eckert passierten die Bielerhöhe in der ersten größeren Kopfgruppe, während Fabian Matthes knapp dahinter in der unmittelbaren Verfolgergruppe über den ersten Scharfrichter dieses Tages kam. Axel Bauer mußte am letzten Steilstück vor der Paßhöhe abreißen lassen und machte sich auf der Abfahrt mit vier weiteren Fahrern auf die Verfolgung. So war dann auch die kurvenreiche Abfahrt von der Bielerhöhe, sowie das lange Flachstück durch das Montafon bis hin zum Fuße des Arlbergs geprägt von hohem Tempo und dem Versuch der einzelnen Gruppen nach vorne aufzuschließen.
Die kurz aufkommende Ruhe in der Spitzengruppe mit den Herpersdorfern Eckert, Sommer und Matthes, der die Lücke nach vorne schließen konnte, war dann schlagartig beim Einstieg in den Arlberg vorbei, als Timo Eckert mit einem explosiven Antritt das Ausscheidungsfahren hinauf auf die 1.793m hochgelegene Paßhöhe eröffnete. Der Temoverschärfung fiel dann auch der aufopferungsvoll für die Mannschaft kämpfende Fabian Matthes zum Opfer und mußte die Spitzengruppe ziehen lassen. Auf den letzten Kilometern vor dem Gipfel konnte sich der Schweizer Mirco Jaisli (Team Piton Futura) absetzen und fuhr im Alleingang einem sicheren Solosieg entgegen. Heinz Sommer wuchs am Arlberg über sich hinaus und bildete im Finale mit Manuel Giacomelli (Italien), Marcus Derungs (Schweiz) und Armin Neurauter (Österreich) die vierköpfige Verfolgergruppe. Im Zielsprint mußte er zwar Giacomelli und Derungs ziehen lassen, kam aber auf einen überragenden vierten Platz. Timo Eckert, als siebter auch noch unter den Top Ten, kam nach einem starken und beherzten Auftritt in der zweiten Verfolgergruppe ins Ziel.
Edelhelfer Fabian Matthes als 17. und der am Arlberg mit einem Hungerast kämpfende Axel Bauer als 24. komplettierten das herausragende Mannschaftsergebnis des Teams Marin Bikes VFR Herpersdorf und trugen somit auch ihren Teil zum Triumph in der Mannschaftswertung bei.
„Landeck wird mich nächstes Jahr wieder sehen“, waren die Worte von Timo Eckert unmittelbar nach der Siegerehrung, „und dann will ich auf’s Treppchen!“.
Bei entsprechender Form und einer ähnlichen Mannschaftsleistung
wie 2009 muß das sicher kein Wunschdenken bleiben.
Bericht: Axel Bauer
http://schwabacher-tagblatt.de/artikel.asp?art=1074172&kat=45
Doppelsieg in Augsburg
Beim Preis der Stadtsparkasse Augsburg am 19.07.2009 konnten Fritz Meingast (Männer B/C) und Michael Schübel (Schüler U13) zwei weitere Siege für den VFR Herpersdorf einfahren.
Für Haussler lacht die Sonne im Dauerregen
(...)
Im Herpersdorfer Trikot
Vielleicht hat man
gestern auch in Feucht ein bisschen mitgefiebert. Radhändler Oliver
Muschweck hatte den jungen Haussler, dessen Vater Deutscher ist, in
den 90er Jahren bei einem Australien-Urlaub entdeckt und nach
Franken gelotst, wo der Schüler seine ersten Rennen für den RC
Herpersdorf bestritt.
(...)
Auszug aus dem Bericht in den Nürnberger Nachrichten vom
18.07.2009:
http://nn-online.de/artikel.asp?art=1053864&kat=31&man=12
Kriterium Pirmasens (RLP)
Beim Kriterium in Pirmasens waren 60 Runden mit 1,2 km und 12
Wertungen zu fahren. Im Kurs war eine kleine Welle mit etwa 5 Hm
pro Runde. So richtig wußte ich an diesem Tag nicht wie ich drauf
war. Zu Mittag waren wir noch in Heidelberg (etwas Kultur) wo ich
wohl etwas zu viel gegessen hatte. So hatte ich noch einen schweren
Magen. Nach den ersten Runden lief es ganz okay, wobei ich bei der
ersten und zweiten Wertung noch nicht so richtig zum Zug kam. In
der 3. und 5. Wertung holte ich mir jeweils 2 Punkte, sodass ich
bis dahin 4 Punkte auf dem Konto hatte. Zwischendurch ging ich dann
zweimal bei der Wertung leer aus. Dann kam der Moment wo ich fast
ausgestiegen wäre, das es mir durch das zuviele Essen jetzt übel
war. Nach ein paar Runden ging es mir dann langsam wieder besser.
Jetzt wollte ich mir unbedingt noch ein paar Punkte holen, da ich
wußte das die gesammelten 4 Punkte zu wenig waren für eine
Platzierung bei 12 Wertungen. Ich dachte, dass ich mindestens 5
aber noch besser 6 Punkte für eine Platzierung brauche, und so kam
es dann auch und ich holte mir noch 2 mal 1 Punkt und kam so auf 6
Punkte in der Endabrechnung. Bei den letzten 4 oder 5 Wertungen
blieben fürs Feld immer nur noch 2 und 1 Punkt bei jeder Wertung.
Ich hoffte das die 6 Punkte für eine Platzierung reichen würden und
so kam es besser als gedacht und ich belegte sogar noch den 7.
Platz.
Bericht von Jens Singer
TOP WOCHENENDE FÜR DAS TEAM MARINBIKES!
Den Anfang machte bereits am Freitag Zeitfahrspezialist Fritz Meingast, der bei den außergewöhnlich stark besetzen Deutschen Zeitfahrmeisterschaften der Profis und Elite in Cottbus einen hervorragenden 19. Platz belegte.
Am Samstag standen dann Ricardo Mariene-Wickert , Christopher Schunk und Christoph Schwerdt in Vilsbiburg beim Kriterium der KT/ABC Klasse am Start. Von Anfang an drückte hier das Team Herbalife-Focus, gespickt mit Kriteriumsspezialisten, dem Rennen seinen Stempel auf. Allerdings konnte Schunk in der ersten Wertung gegen diese Überlegenheit gut mitmischen und ersprintete zwischenzeitlich Platz 2. Dann holte in jedoch das Pech ein und ein geplatzter Reifen und deshalb eine Runde Zwangspause brachten ihn aus dem Rhythmus. In der Zwischenzeit hatte sich aber Schwerdt mit 5 weiteren Fahrern vom Feld abgesetzt und konnte einen Rundengewinn herausfahren. Der im Feld verbliebene Christopher Schunk stellte sich von da an in die Dienste seines Teamkollegen. Drei Wertungen vor Schluss lag Schwerdt mit deutlichem Punktrückstand auf Platz 2, gewann aber die nächsten beiden Wertungen und ging mit nur 3 Punkten Rückstand auf den Führenden Willi Herbst (Herbalife) und komfortablem Vorsprung auf den späteren Drittplatzierten Max Burkhart (Kempten) in die Schlusswertung. Dort wurden nochmals 10,6,4 und 2 Punkte vergeben. Schwerdt musste also gewinnen um das Rennen für sich zu entscheiden. Und so passierte es dann auch: Bereits vor der letzten Kurve ging Schwerdt an Herbst vorbei, konnte ihn bis ins Ziel auf Distanz halten und machte so mit nur einem Punkt Vorsprung in der Gesamtwertung den ersten Saisonsieg der VFR-Amateure perfekt.

Und wenn es läuft, dann richtig, und so sorgte Christoph Schwerdt auch am Sonntag beim BDR Radklassiker in Bolanden (Rheinland-Pfalz) für Aufsehen. Bereits in der zweiten der insgesamt 18 zu fahrenden schweren Runden über insgesamt 140km setze er sich alleine vom Feld ab und konnte als Solist zunächst eine Lücke von über einer Minute zwischen sich und die Verfolger reißen. „Danach habe ich etwas rausgenommen, da ich wusste dass das alleine nicht zu schaffen ist, und gehofft, ich würde Gesellschaft bekommen.“, so Schwerdt. Die Hoffnung erfüllte sich und in Runde 5 schlossen vier weitere Fahrer zu ihm auf. Von nun an ging es jede Runde um Bergwertungen und Sprintprämien, die zum Großteil von dem Herpersdorfer gewonnen wurden. Obwohl der Vorsprung zwischenzeitlich mit über zwei Minuten beträchtlich war und der zweite MARIN-Fahrer Christopher Schunk im Feld versuchte, jede Attacke zu unterbinden, konnte 40km vor Ende doch noch der Top-Favorit und Olympia 22. von Peking, Erik Hofmann (Stuttgart-Vaihingen), zum verbliebenem Spitzenquartett aufzuschließen. An seinem Hinterrad kam auch noch der dritte der Deutschen U23-Meisterschaft diesen Jahres, Julian Kern (Team Rothaus), mit an die Spitze des Rennens und Schwerdts Chancen auf den Tagessieg waren dahin. „Uns war allen sofort klar: die zwei werden heute nicht zu schlagen sein. Wir haben nur darauf gewartet, wann sie uns davon fahren würden.“ Zwei Runden vor dem Ende sprengte dann Hofmann die Spitzengruppe und wie erwartet konnte nur Kern folgen. Dahinter gingen Martin Gorges (VCR Regensburg) und Christoph Schwerdt ebenfalls zu zweit auf die letzte Runde. Während vorne Erik Hofmann überlegen vor Kern gewann, konnte Schwerdt sich seines Begleiters kurz vor dem Ziel noch entledigen und freute sich über Platz 3 und den Sieg in der Gesamtbergwertung. Christopher Schunk kam als 25. mit dem „Rest“ des ursprünglich 80 Mann starken Hauptfeldes ins Ziel.
Am selben Tag ging Fritz Meingast in Neuhausen bei einem Kriterium an den Start und konnte mit einem starken 4. Platz das bisher erfolgreichste Rennwochenende für das Team MARINBIKES-VFR Herpersdorf abrunden.
Für geduldige ist das Rennen von Vilsbiburg unter http://www.vib24.tv/ViB24.TV-I-ViB-Rad-Behindertenrennen/index.html
im Internet in voller Länge zu sehen.
Bericht: Christoph Schwerdt
28.6.2009 Kriterium in Linkenheim (BaWü)
An diesem Tag stand auch wieder ein Kriterium auf dem Plan,
allerdings ganz anders als noch 2 Tage zuvor in Ludwigshafen.
Diesmal waren 66 Km zufahren die über 30 Runden a 2,2 Km und 6
Wertungen zu absolvieren waren. Ich wollte versuchen gleich am
anfang zu Punkten, was mir auch ganz gut gelang, so holte ich mir
gleich in der ersten Wertung 2 Punkte. Direkt im Anschluß der
ersten Wertung ging eine vier köpfige Gruppe, die schnell einen
kleinen Vorsprung von 20 sec. heraus fuhr. Dieser stieg stetig an
bis irgendwann klar wurde, das wir diese Gruppe nicht mehr einholen
würden, was mir auch ganz recht war, und für mich den 7. Platz
bedeutete. So fuhr ich wohl das lockerste Kriterium jemals mit
meiner bis dato besten Platzierung. Soweit bin ich mit dem Ergebnis
ganz zufrieden, will aber in den nächsten Rennen so weiter
machen.
Bericht: Jens Singer
26.6.2009 Ludwigshafener Radsport Nacht
Bei dem kurzen Kriterium von 38,5 Km waren 55 Runden a 700m zu
fahren. Alle 5 Runden war Wertung und zwischen den Wertungen gab es
immer nochmal Prämien. Gleich nach 2 Runden attackierte eine Fahrer
aus dem Feld und ich sprang gleich hinterher. Wir konnten auf ca.
150m absetzen und holten uns die erste Wertung. Ich drei Punkte und
der Ludwigshafener Fahrer 5 Punkte. Leider habe ich da Punkte
verschenkt, da ich nicht sprinten und lieber noch die nächste
Wertung holen wollte. Leider holte uns das Feld eine Runde vor der
zweiten Wertung. Die erste Wertung hätte ich leicht gewinnen
können, aber meine Taktik war eine andere die leider nicht aufging.
Danach versuchte ich es noch ein paar mal in die Punkte zu fahren,
was mir aber nicht gelang. So blieb es am ende bei den 3
enttäuschenden Punten und einem noch enttäuschteren 13. Platz. Mit
5 Punkten wäre ich wenigstens 9. geworden.
Bericht: Jens Singer
VFR Herpersdorf feiert Erfolge in Niederbayern
Massing/Töging/Passau – Bedingt durch den Feiertag am Donnerstag ergaben sich für die Sportgruppe des VFR Herpersdorf „Team Marin Bikes Herpersdorf“in der letzten Woche gleich drei Startmöglichkeiten. An besagtem Feiertag ging es beim Kriterium in Massing bei starkem Wind auf eine recht kurvenreiche Strecke. Während der 60 Runden versuchte sich zunächst Christopher Schunk bei den Wertungssprints in Szene zu setzen und konnte so auch einige Punkte sammeln. Allerdings mussten er und Teamkollege Christoph Schwerdt schnell erkennen, dass es gegen die zahlenmäßig überlegenen Teams aus Traunstein und Landshut schwer war, sich für die Wertungen in eine gute Position zu fahren. In einem hektischen Rennverlauf konnte sich Christoph zwar zwischenzeitlich noch mit einer Fluchtgruppe absetzen, die gut das Podium unter sich entscheiden hätte können, wurde aber wieder gestellt als die Fluchtgefährten aus taktischen Gründen die Führungsarbeit verweigerten. Am Ende blieben „nur“ die Plätze 11 (Schwerdt) und 12 (Schunk) beim souveränen Sieg von Willi Herbst ( Herbalife). Weiterhin am Start standen für Herpersdorf Jan Puschmann, Peter Dertinger und Rickardo Mariene-Wickert.
Deutlich besser lief es dann am Samstag auf dem schnellen Kurs in Töging. Knapp 80 Starter und die Teams Baier Landshut, Herbalife, Auto-Forum und vor allem die 6-Tage-Profis von der RG Irschenberg ließen auf ein rasantes Rennen hoffen. Die versammelte Kriteriumselite staunte dann aber nicht schlecht, als Christopher Schunk bereits in der zweiten Wertung mit deutlichem Vorsprung alle hinter sich ließ. Scheinbar war den Favoriten klar, dass man es mit einem Ausreißversuch probieren musste, und so fanden sich nach der zweiten Wertung mit Christian Grasmann, Leif Lampater, Tobias Erler und Willi Herbst vier Seriensieger der letzten Wochen in einer Spitzengruppe wieder. Das Rennen schien bereits entschieden als sich „Schunki’s“ Teamkollegen Fritz Meingast und Christoph Schwerdt vor das Feld spannten und die Gruppe, entgegen aller Erwartungen, wieder einholen konnten. Zwar waren der spätere Sieger Tobi Erler (Landshut) und Christian Grasmann (Irschenberg) zu diesem Zeitpunkt bereits punktemäßig uneinholbar, doch mit dem Sieg einer weiteren Wertung und Platz 3 im Schlussspurt belohnte Christopher die Arbeit seiner Kollegen mit dem 3. Platz auf dem Podium bei diesem hochkarätig besetzten Rennen.
Leider konnte man am Sonntag beim schweren Rundstreckenrennen in Passau diesen Erfolg nicht wiederholen. Christoph Schwerdt verpasste die bereits früh entstandene Fluchtgruppe und sämtliche Versuche der VFRler, diese einzuholen blieben erfolglos. Im Finale um Platz 8 setzte sich „Schwerddi“ zwar noch einmal vom Hauptfeld ab, wurde aber 150m vor dem Ziel wieder vom Feld geschluckt. Christopher Schunk sprintete als zweiter des Feldes noch auf Gesamtrang 9 und „rettete“ so das Tagesergebnis. Fritz Meingast und Ivo Leidner beendeten das Rennen nach starker Fahrweise mit dem Hauptfeld, es gewann Leif Lampater (Irschenberg) vor Helmut Trettwer (Herbalife) und Robert Schmidt (Baier Landshut).
Von seiner besten Seite zeigte sich am Sonntag Nachwuchstalent
Tim Winkler in der Klasse U17, wo er vor dem Start des Elite
Rennens seinen Vereinskollegen der Männerklasse eigentlich gezeigt
hatte, wie es gehen sollte. Bereits in der ersten Runde war er
zusammen mit einem weiteren Fahrer dem Feld enteilt, distanzierte
diesen dann im Schlusssprint deutlich und gewann so die ersten
Austragung des Passauer Rundstreckenrennens.
Bericht: Christoph Schwerdt
http://hilpoltsteiner-zeitung.de/artikel.asp?art=1040592&kat=44&man=12
Fritz Meingast Zweiter auf der Bahn
Am Pfingstsonntag war Friedrich Meingast beim alljährlichen
Niederpöringer „Pfingstbahnrennen“ für das Team Marin Bikes
Herpersdorf am Start.
Im Punktefahren über 100 Runden auf dem 333 Meter langen Beton-Oval
wartete Meingast erst lange ab, ehe er sich die dritte Wertung
durch einen Vorstoß sichern konnte. Bei einer erneuten Attacke nach
der Hälfte des Rennens konnte er wieder fleißig Punkte sammeln und
außerdem einen Rundengewinn mit zwei weiteren Fahrern herausfahren.
Die zahlreichen Ausreißversuche forderten jedoch ihren Tribut, so
dass Meingast in der Schlusswertung lediglich noch einen Punkt
ergattern konnte. Somit musste er sich mit 31 Punkten knapp Jan
Hermann vom Rottaler Radsportverein, der 33 Punkte auf seinem Konto
hatte, geschlagen geben. Der dritte Platz ging an Maxi Hornung
ebenfalls vom Team Mangertseder-Bachmeier.

Jan Wälzlein für DM qualifiziert
Jan Wälzlein hat mit einem sensationellen 10. Platz bei den süddeutschen Meisterschaften im Straßenfahren in Dingelstädt am 24. Mai das Ticket für die Deutsche Meisterschaft 1er-Straße Nachwuchs in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) gelöst.
Nach 83 schweren Rennkilometern konnte sich der 15-jährige Hersbrucker, der für den VFR Herpersdorf startet, im großen Fahrerfeld behaupten und musste sich am Ende u.a. Rik Zabel, dem Sohn von Erik Zabel, geschlagen geben, der Zweiter wurde. Trotz des anspruchsvollen Rundkurses, stoppte die Zeit bei der Zieldurchfahrt schon nach 2 Stunden und acht Minuten, was die Klasse der jungen Rennfahrer zeigt, die sich alle über Straßenrennen wie Zusmarshausen, Fürth/Cadolzburg oder den Bayerischen Meisterschaften in Herrieden für die Süddeutschen Meisterschaft qualifizieren mussten. Bei den beiden letztgenannten Rennen stellte Jan Wälzlein sein Können bereits eindrucksvoll unter Beweis und durfte als zweitbester bayerischer Fahrer zur Süddeutschen anreisen. In Fürth wurde er Dritter, bei den Bayerischen Meisterschaften wurde er im Zeitfahren Zweiter und gewann das Straßenrennen.
Nun hofft man beim VFR Herpersdorf, insbesondere natürlich Nachwuchstrainer Norbert Preuß, auf ein gutes Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften am 20. Juni.
Knapp am Sieg vorbei
An Christi Himmelfahrt waren Christoph Schwerdt und Christopher Schunk beim Altenstädter Rundstreckenrennen für das Team Marin Bikes Herpersdorf am Start. Das Radrennen der Männer KT und A-/B ging über 25 Runden auf einem welligen Kurs über 87 Kilometer. Während Schwerdt sich im Rennverlauf dafür einsetzte, das Feld für den erhofften Massensprint zusammenzuhalten, konnte Schunk seine Kräfte sparen. Dieser erfüllte am Ende wiederum seinen Part und belegte nach einem furiosem Endspurt und guter Herpersdorfer Teamarbeit Rang 3.
Peter Dertinger gelingt Aufstieg
Bei der 31. Nacht von Fuldabrück am 16.05.2009, einem
Radkriterium über 63 Kilometer, belegte Peter Dertinger vom Team
Marin Bikes Herpersdorf den 7. Platz. Da dies bereits seine fünfte
Top-Ten-Platzierung in dieser Saison war, ist er damit in die
B-Klasse der Elite Männer aufgestiegen.
So konnte er einen Tag später beim Preis der Stadtsparkasse
Schrobenhausen am 17.05.2009 bereits seine Teamkollegen vom VFR
Herpersdorf im Rennen der Profis KT / Männer AB unterstützen. Nach
112 Rennkilometern wurde Christopher Schunk Achter und Christoph
Schwerdt belegte Rang 14.
3x Meister und 2x Vizemeister!
Bei den Meisterschaften des Bayerischen Radsportverbandes
im fränkischen Herrieden am 2. und 3. Mai 2009 waren die
Herpersdorfer Radsportler so erfolgreich wie schon lange nicht
mehr.
Bereits die Bayerische Meisterschaft im Einzelzeitfahren am Samstag
begann mit einem Doppelsieg im Rennen der Jugend U17. Tim Winkler
holte für den VFR Herpersdorf den ersten Titel. Er benötigte für
die 14,3 Kilometer 18 Minuten und 16 Sekunden und verwies seinen
Vereinskollegen Jan Wälzlein auf den zweiten Platz. Isabella Marchl
wurde im Rennen der Schülerinnen U 15 Fünfte, Julia Schübel Neunte.
Bei den Junioren U19 belegte Jan Zwerina Rang 18. Im Rennen der
Männern verpasste Christoph Schwerdt vom Team Marin Bikes
Herpersdorf knapp den Sprung in die Top-Ten und wurde Elfter; eine
Sekunde hinter seinem Teamkollegen Fritz Meingast, der in seiner
Paradedisziplin Platz 10 einfuhr.
Am Sonntag setzten die Rennfahrer des VFR Herpersdorf die
Erfolgsserie vom Vortag fort.
Bei der Bayerische Meisterschaft 1er-Straße gewann Michael Schübel
das Rennen der Schüler U13.

Seine Schwester Julia belegte im Rennen der Schülerinnen U15
Rang 6. Im Rennen der Jugend U17 sicherte sich Jan Wälzlein nach 56
Kilometern den Titel des Bayerischen Meisters. Tim Winkler
vervollständigte das sehr gute Abschneiden der Herpersdorfer
Nachwuchsfahrer und wurde Zwanzigster. Das Hobbyrennen gewann Timo
Eckert für den VFR Herpersdorf.
Im Rennen der Männer war Christoph Schwerdt von Beginn an in einer zunächst
fünfköpfigen Spitzengruppe vertreten. Nach 112 Kilometern an der
Spitze des Rennens waren sie nur noch zu dritt und wenige Sekunden
vor dem Feld, doch Christoph Schwerdt erspurtete sich am
Schlussanstieg den 2. Platz und durfte sich über die
Vizemeisterschaft freuen.
Erfolgreiches Wochenende für Herpersdorfer Radsportler
Am letzten Aprilwochenende knüpften die Rennfahrer des VFR Herpersdorf an die Erfolge der vergangenen Wochen an.
So gelang Jan Wälzlein beim Frühjahrsklassiker in Fürth/Cadolzburg am Samstag erneut der Sprung auf das Treppchen. Er wurde auf dem sehr schweren Rundkurs nach 80 Kilometern Dritter im Rennen der Jugend.

Tim Winkler, der eine Woche zuvor noch vor Jan im Allgäu
gewonnen hatte, wurde Achter. Das Jedermannrennen in Cadolzburg
gewann Timo Eckert für den VFR Herpersdorf. Auf Platz fünf folgte
Jens Singer.
Am Sonntag fehlte Peter Dertinger vom Team Marin Bikes Herpersdorf
bei einem Radkriterium in Haßloch nur 2 Punkte für einen weiteren
Platz auf dem Siegerpodest. Er wurde nach 62 schnellen Kilometern
fünfter und holte damit seine vierte Platzierung in dieser
Saison.
Ebenfalls am Sonntag fand in Karbach das Sichtungsrennen des
Landesverbandes Bayern statt. Hier konnte Michael Schübel in der
Klasse der Schüler U13 zur Freude des Herpersdorfer
Nachwuchstrainers Nobert Preuß seinen ersten Sieg feiern.
Während am kommenden Wochenende der VFR Herpersdorf seine
Radtouristikfahrt ausrichtet, können sich in diesem Jahr gleich
mehrere Herpersdorfer Fahrer berechtigte Hoffnungen auf ein
erfolgreiches Abschneiden bei den bayerischen Meisterschaften in
Herrieden machen.
(Foto: Manfred Marr)
Tim Winkler holt ersten Sieg für VFR Herpersdorf
Beim 4. Allgäuer Straßenpreis in Schweinlang fuhren die Herpersdorfer Nachwuchsfahrer Tim Winkler und Jan Wälzlein beim Rundstreckenrennen der Jugend U 17 einen Doppelsieg ein. Tim Winkler gewann nach 46 Kilometern in einer Zeit 01:28:35 und verwies seinen Vereinskameraden auf den zweiten Rang. Der Sieg Winklers ist der erste Saisonsieg und zugleich der ersten Sieg bei einem Radrennen überhaupt für den VFR Herpersdorf.

Ebenfalls am 19. April verpasste Amateur Peter Dertinger nur knapp
den Sieg in Essingen und wurde trotz eines Sturzes Zweiter.
Bericht im Schwabacher Tagblatt
Zwei mal Top 10 für's Team MARIN-Bikes
Peter Dertinger gut in Form
Während die Herpersdorfer Nachwuchsfahrer im Vereinstrainingslager oder im Trainingslager für die Fahrer der Bayernauswahl in Italien weilen, sorgte Peter Dertinger beim Aichacher Frühjahrsstraßenpreis am 5. April für eine weitere Platzierung. Nach seinem 9. Platz beim Saisonauftakt in Zusmarshausen konnte er sich letzten Sonntag nochmals verbessern und bei dem schweren Straßenrennen in Aichach im Rennen der Männer C den 7. Platz herausfahren. Peter Dertinger fuhr bereits seit Jahren erfolgreich für den RC Herpersdorf und gehört nun auch beim VFR Herpersdorf zu den Leistungsträgern; drei weiter Top-Ten-Platzierungen benötigt er noch, um in die nächsthöhere Amateurklasse aufzusteigen. Eine gute Gelegenheit sich dem heimischen Publikum und den Sponsoren zu präsentieren, bietet sich schon bald beim Frühjahrsstraßenpreis in Fürth/Cadolzburg am 25. April.
Herpersdorfer starten erfolgreich in die Rennsaison
Bei dem traditionellen Eröffnungsrennen der Straßensaison in Bayern in Zusmarshausen konnten die Rennfahrer des VFR Herpersdorf ein erstes Ausrufezeichen setzen.
So erspurtete Christopher Schunk im Hauptrennen der Männer KT,AB den 12. Platz und konnte damit einigen Radprofis nach 135 Kilometer das Hinterrad zeigen. Zuvor bestimmte sein Teamkollege Christoph Schwerdt 80 Kilometer lang das Renngeschehen in einer fünfköpfigen Spitzengruppe, die 50 Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurde. Im Rennen der Männer C über 108 Kilometer platzierte sich Peter Dertinger auf Platz neun von knapp 200 gestarteten Fahrern.
Beim Rennen der Jugend U17 sicherten sich die Herpersdorfer Tim Winkler und Jan Wälzlein die Plätze 16 und 19. Damit führen die Fahrer bereits in ihrem ersten Rennen für den VFR Herpersdorf die erfolgreiche Tradition des RC Herpersdorf fort.
http://schwabacher-tagblatt.de/artikel.asp?man=2&art=994851&kat=45
Bericht im Bayerischen Fernsehen:
Frühjahrsmarathon am 22. März
Eine Woche vor der bayersichen Saisoneröffnung in Zusmarshausen organistierte Norbert Gömmel wieder für den VFR eine Trainingsausfahrt über 215 Kilometer. Dabei fuhren die 45 Teilnehmer mit einem knappen 33er-Schnitt von Herpersdorf über Neumarkt und Parsberg nach Dietfuhrt und über Greding, Thalmässing Georgensgmünd und Abenberg wieder zurück.
Bericht auf radsport-forum.de

Vom RCH-Schüler zum Weltklasse-Profi
Bericht über Heinrich Haussler im Schwabachre Tagblatt vom 21.03.2009:
http://schwabacher-tagblatt.de/artikel.asp?art=987932&kat=45

Radsport in Herpersdorf lebt weiter
Zu Beginn des Jahres 2009 brach für den Radsport in Herpersdorf
eine neue Ära an. Aufgrund der Zahlungsunfähigkeit des RC
Herpersdorf 1919 e.V. gründeten Mitglieder der Radsportabteilung im
vergangenen Jahr den VFR Herpersdorf e.V.. Dieser neue Verein ist
satzungsgemäß nun ein reiner Radsportverein, dessen Mitglieder an
diversen Radsportveranstaltungen wie Straßen-, Querfeldein-, Bahn-
oder Mountainbikewettbewerben oder Radtouristikveranstaltungen
teilnehmen.
Zum Jahreswechsel traten die aktiven Fahrer des RCH fast
ausnahmslos dem VFR bei. Zudem konnten bereits einige
Radsportneulinge begrüßt werden. Das die Tradition des RC
Herpersdorf im VFR weiterlebt, zeigt auch der Beitritt verdienter
Mitglieder aus der Glanzzeit des RCH wie zum Beispiel Fritz Neuser
oder Hans Schwab.
Die in den letzten Jahren so erfolgreiche Jugendarbeit wird unter
der Leitung des bisherigen Nachwuchstrainers Norbert Preuß
weitergeführt und die jungen Rennfahrer und –fahrerinnen befinden
sich schon wieder in der Vorbereitung für die im April beginnende
Straßensaison. In einem ersten bayernweiten Leistungsvergleich
konnten die Herpersdorfer Jugendlichen bereits bei einem
Athletikwettkampf in Fürth Ende Januar sehr gut abschneiden.
Besonders erfreulich für die Verantwortlichen beim VFR Herpersdorf ist auch der Umstand, das alle Sponsoren weiterhin die Herpersdorfer Radsportler unterstützen.
Zu seinem neuen alten Verein kehrt in dieser Saison Christoph Schwerdt zurück, nachdem er mehrer Jahre für das Team Mapei Heizomat, zuletzt als Profi, gefahren war. Mit ihm werden Fritz Meingast und Christopher Schunk in der höchsten Amateurklasse für den VFR Herpersdorf an den Start gehen.
Am 3. Mai wird die Radtouristikveranstaltung der Herpersdorfer wieder im Rahmen des Mittelfranken-Cups mit Start und Ziel in Großschwarzenlohe stattfinden, die bereits im vergangenen Jahr erfolgreich vom VFR durchgeführt wurde.

Die Neuzugänge Fritz Meingast und Christoph Schwerdt mit Rahmensponsor Bernd Adamski
Extremradeln für Kinderkrebshilfe
Sportler Jens Singer fuhr 3000 Kilometer in acht Tagen durch ganz Deutschland
POSTBAUER-HENG —Der Extrem- und Amateur- Radsportler Jens Singer, der gleich hinter der Neumarkter Landkreisgrenze in Oberferrieden lebt, hat mit seinem Sport bereits über 20000 Euro für wohltätige Zwecke gesammelt.
Höhepunkt seiner Benefizaktion war im Jahr 2007 eine 3000 Kilometer lange Radtour durch ganz Deutschland. Dafür war Singer nur acht Tage lang unterwegs. Auf seinem Rennrad und nur unterstützt von seinem Freund Jan Puschmann und seiner Freundin Christina Gehricke, die im Begleitfahrzeug mitfuhren, steuerte Singer alle Bundesländer Deutschlands an.
Von seiner Heimatstadt Treuen im Vogtland ging es über Thüringen nach Wittenberg (Sachsen Anhalt). Die nächsten beiden Etappen verliefen über Dresden, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern bis nach Lübeck (Schleswig Holstein) wo die 3. und längste Etappe mit 420 Kilometern endete. Von Lübeck ging es die nächsten Tage und Etappen weiter über Hamburg, Bremen, Kassel, Bonn, Koblenz, Trier und Saarbrücken. Die Tour führte weiter nach Offenburg über das nördliche Elsass (Frankreich) und von dort aus nach Lörrach, Singen, Ulm und Ingolstadt. Am Nachmittag der 8. Etappe kam Singer in Nürnberg an.
Spenden verteilt
Mit dieser Aktion und zahlreichen Sonderaktionen die Jens Singer
bis heute in München und Nürnberg getätigt hat, konnte er schon
über 20000 Euro sammeln und verschiedenen wohltätigen Zwecken
zukommen lassen. Allein 10500 Euro davon gingen an die Deutsche
Kinder-Krebshilfe. Weitere Spenden erhielten Kinderkrankenhäuser
und -hospize sowie der Verein Hilfe für krebskranke Kinder im
Vogtland.

Seither sammelt Jens Singer in den Wintermonaten weiter für wohltätige Zwecke an weltberühmten Orten wie den Nürnberger Christkindlesmarkt und dem Münchner Marienplatz.
Bekannt wurde der ehemalige Nürnberger und heutige Oberferriedener Radsportler 2003 durch seine extremen Radtouren. Damals fuhr er noch mit dem Mountainbike und vielen Gepäcktaschen in 77 Tagen über 10050 Kilometer alleine durch die 23 europäischen Länder. Nach einem Jahr Pause stieg er 2005 aufs Rennrad um und fuhr mit einem kleinen Begleitteam in 48 Stunden 1000 Kilometer von der Zugspitze bis nach Rügen.
Er blieb beim Rennrad und fuhr nebenher noch Radrennen. 2005 fuhr er die siebentägige Alpenrundfahrt Jaentex Tour Trans Alp die auf 850 Kilometern rund 20000 Höhenmeter überwindet. Dabei verunglückte Singer schwer, als er mit etwa 50 km/h in einem Tunnel frontal gegen eine Felswand prallte. Per Hubschrauber wurde er vom Stelvio (Stilfserjoch) ins Krankenhaus gebracht, wo er mit einer gequetschten Lunge und sechs gebrochenen Rippen zwei Tage im künstlichen Koma lag. Dennoch startete Singer 2006 noch einmal bei der Tour Trans Alp – sehr zum Missfallen seiner Verwandten und Bekannten. Danach machte er wieder Pause vom Extrem-Radsport und beschloss dann 2007 mit der Benefiz-Radtour einmal etwas ganz anderes zu machen, was auch schon immer sein Wunsch war. Neben seinen Wohltätigkeitsaktionen fährt Singer weiterhin Radrennen. In einer Saison etwa 25 Rennen über insgesamt 15000 Kilometer. In der Rennsaison 2009 wird er für das mittelfränkische „Team Marin Bikes“ aufs Rad steigen.
Presseartikel vom 10.01.2009 aus den Neumarkter Nachrichten.
Herpersdorfer Radsportler finden eine neue Heimat
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